Hier sind die Hauptgründe für seine Bemühungen:
1. Wirtschaftlicher Anreiz :Die Erreichung des Ostens auf dem Seeweg würde es Portugal ermöglichen, hohe Preise für Gewürze und andere wertvolle Waren an arabische und italienische Kaufleute zu vermeiden, die die Überlandhandelsrouten kontrollierten. Dieser direkte Zugang zu asiatischen Waren würde Portugals Wirtschaft ankurbeln und es zu einer wichtigen Handelsmacht machen.
2. Ausweitung des Handels :Prinz Heinrich glaubte, dass die Erkundung neue Märkte für portugiesische Waren eröffnen würde, insbesondere in Afrika und Asien. Durch die Einrichtung von Handelsrouten konnte Portugal seinen Einfluss und Reichtum erweitern.
3. Technologischer Fortschritt :Prinz Heinrich interessierte sich für die Wissenschaften Navigation, Kartographie und Astronomie. Seine Expeditionen trugen zur Verbesserung der Navigationsinstrumente und -techniken bei und führten zu Fortschritten in der maritimen Technologie und Erforschung.
4. Verbreitung des Christentums :Prinz Heinrich hatte eine starke religiöse Überzeugung und glaubte, dass die Erforschung zur Verbreitung des Christentums in nichtchristlichen Regionen führen und damit eine angeblich göttliche Mission erfüllen könnte.
5. Erkundung unbekannter Gebiete :Prinz Heinrich war von Abenteuerlust und Neugier getrieben, unbekannte Gebiete zu erkunden und neue Länder zu entdecken. Er betrachtete die Erforschung als einen Weg, Wissen und Verständnis über die Welt zu erlangen.
Die Expeditionen von Prinz Heinrich legten den Grundstein für die späteren Erfolge Portugals als globale Seemacht und leiteten das Zeitalter der Entdeckungen ein. Sein ursprünglicher Zweck, den Osten auf dem Seeweg zu erreichen, war die treibende Kraft hinter der Gründung eines portugiesischen Handelsimperiums und der Erkundung der afrikanischen Küste und darüber hinaus.