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Exodus 20-4 besagt, dass Gott seinem Volk verbietet, ein geschnitztes Bild zu machen. Vers 5 Sie werden sich weder verbeugen noch dienen, warum wir uns dann den Statuen in unseren katholischen Kirchen vornehmen?

Sie werfen eine sehr gültige und komplexe Frage auf, die einen zentralen Punkt des theologischen Unterschieds zwischen Judentum und Christentum berührt. Hier ist eine Aufschlüsselung der zu berücksichtigenden wichtigsten Punkte:

Das zweite Gebot und seine Interpretation:

* Das Gebot: Exodus 20:4-5 verbietet das Erstellen von geschnitzten Bildern für die Anbetung und verbeugt sich vor ihnen. Dieses Verbot beruht auf dem jüdischen Glauben, dass Gott jenseits des menschlichen Verständnisses ist und nicht dargestellt werden kann.

* Katholische Interpretation: Die katholische Kirche erkennt das Gebot an und bestätigt, dass Gott nicht wirklich dargestellt werden kann. Es interpretiert jedoch das Gebot im Kontext des Götzendienstes und bedeutet, das Bild so zu verehren, als wäre es Gott. Katholiken glauben, dass Statuen und Bilder Hilfsmittel für Hingabe und Erinnerung sein sollen, nicht für sich selbst.

Die Rolle von Statuen und Bildern im Katholizismus:

* Glaubensymbole: Statuen und Bilder in katholischen Kirchen werden als Symbole verstanden, die dazu beitragen, die Geschichten und Figuren des Glaubens zu visualisieren und zu erinnern. Sie dienen als konkrete Erinnerungen an Jesus, Maria und die Heiligen.

* hilft für die Hingabe: Katholiken glauben, dass Bilder Gebet und Kontemplation erleichtern können. Sie können Menschen helfen, ihre Gedanken und Gefühle gegenüber Gott und den Heiligen zu konzentrieren.

* keine Anbetungsobjekte: Katholiken sind klar, dass Statuen und Bilder nicht verehrt werden dürfen. Sie sind verehrt, was bedeutet, Respekt und Ehre zu zeigen, aber nicht die ultimative Anbetung, die Gott allein vorbehalten ist.

Schlüsselunterschiede:

* Verständnis Gottes: Das Judentum behauptet, dass Gott jenseits der menschlichen Repräsentation ist, während der Katholizismus dies anerkennt, aber Wert findet, Bilder als Werkzeuge für die Hingabe zu verwenden.

* Konzentrieren Sie sich auf das Göttliche: Das Judentum konzentriert sich auf den unsichtbaren und transzendenten Gott, während der Katholizismus die Inkarnation Gottes in Jesus Christus betont, die in der Kunst dargestellt werden kann.

* Anbetung vs. Veneration: Das Judentum verbietet streng die Anbetung von Bildern, während der Katholizismus zwischen Gottesdienst und der Verehrung der Heiligen und heiligen Figuren unterscheidet.

Wichtige Überlegungen:

* Kontextinterpretation: Das zweite Gebot muss in seinem historischen Kontext verstanden werden. Es wurde den Israeliten zu einer Zeit gegeben, als Götzendienst weit verbreitet war.

* verschiedene christliche Ansichten: Während die katholische Kirche im Gottesdienst Statuen und Bilder verwendet, neigen andere christliche Konfessionen, insbesondere Protestanten, sie aufgrund ihres Verständnisses des zweiten Gebots.

Abschließend:

Die Verwendung von Statuen und Bildern in katholischen Kirchen ist ein komplexes Thema mit einer langen theologischen Geschichte. Der Katholizismus erkennt das Verbot des Götzendienstes an, diese Bilder als Werkzeuge für Hingabe zu betrachten und den Glauben zu verstehen, nicht als Objekte der Anbetung. Es ist wichtig, unterschiedliche Interpretationen dieses Gebots zu respektieren und sich in respektvollen Dialog über diese theologischen Unterschiede einzulassen.

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