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Warum packt Frankenstein das Monster in eine Kiste?

Victor Frankenstein erschafft das Monster aus einer Kombination aus Ehrgeiz, Faszination für das Unbekannte und einem fehlgeleiteten Gefühl von Macht und Kontrolle . Hier ist eine Aufschlüsselung:

* Ehrgeiz und Neugier: Frankenstein ist ein brillanter Wissenschaftler, besessen von den Geheimnissen von Leben und Tod. Er möchte die Grenzen der Wissenschaft überschreiten und etwas noch nie dagewesenes erreichen – Leben schaffen. Er wird von einer unstillbaren Neugier und dem Wunsch angetrieben, für seine bahnbrechende Arbeit in Erinnerung zu bleiben.

* Ein Wunsch nach Kontrolle: Er glaubt, dass er durch die Schaffung von Leben es besser verstehen und möglicherweise kontrollieren kann. Er sieht sich selbst als eine gottähnliche Figur, die in der Lage ist, das Wesen der Existenz zu manipulieren. Dieser Wunsch nach Kontrolle ist jedoch letztendlich fehlerhaft, da er bald erkennt, dass er die Konsequenzen seines Handelns nicht vollständig verstehen oder bewältigen kann.

* Ein romantischer Idealismus: Zunächst ist Frankenstein von der Idee fasziniert, ein „perfektes“ Wesen zu erschaffen. Er stellt sich ein wunderschönes und intelligentes Geschöpf vor, doch seine Schöpfung erweist sich als abscheulich und monströs und widerspricht seinen idealisierten Erwartungen.

* Mangelnde Rücksichtnahme: Er kann die emotionalen und ethischen Konsequenzen seines Handelns nicht vorhersehen. Er berücksichtigt weder das Leidenspotenzial des Monsters noch die Konsequenzen, die die Einführung eines solchen Wesens in die Welt mit sich bringt.

Im Wesentlichen ist Frankensteins Erschaffung des Monsters eine tragische Folge seiner eigenen Hybris und seines Unvermögens, die Auswirkungen seines wissenschaftlichen Ehrgeizes vollständig zu verstehen. Er wird zum Gefangenen seiner eigenen Schöpfung und wird für immer von dem Monster heimgesucht, das er zum Leben erweckt hat.

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