* Keine „Lebenskraft“, um eine Leiche zu beleben: Der Roman basiert auf einem fiktiven Konzept einer „Lebenskraft“, mit der Victor Frankenstein eine Kreatur aus toten Körperteilen zum Leben erweckt. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass eine solche Kraft existiert.
* Ethische und praktische Hindernisse: Die bloße Idee, aus totem Gewebe ein Lebewesen zu erschaffen, wirft schwerwiegende ethische Bedenken auf und liegt derzeit nicht im Bereich der wissenschaftlichen Möglichkeiten.
* Organabstoßung: Selbst wenn wir irgendwie einen Körper aus Teilen erschaffen könnten, würde das Immunsystem ein solches fremdes Wesen sofort abstoßen.
* Gehirnentwicklung und Bewusstsein: Ein Gehirn ist nicht einfach ein physisches Organ. Es erfordert jahrelange Entwicklung und Erfahrung, um einen Geist und ein Bewusstsein zu formen.
Es gibt jedoch einige Aspekte der Geschichte, die für die moderne Wissenschaft relevant sind:
* Organtransplantation: Wir haben enorme Fortschritte bei der Organtransplantation gemacht, bei der Organe von einem Individuum entnommen und in ein anderes verpflanzt werden.
* Gentechnik: Wir sind jetzt in der Lage, Gene zu manipulieren, was möglicherweise die Tür zu zukünftigen Möglichkeiten der Manipulation des menschlichen Körpers öffnet. Diese Technologie ist jedoch weit davon entfernt, ein Lebewesen aus dem Nichts zu erschaffen.
* Künstliche Intelligenz: Auch wenn es nicht darum geht, ein Lebewesen zu erschaffen, schreitet der Bereich der KI rasant voran. Wir entwickeln hochentwickelte Maschinen, die lernen, sich anpassen und sogar einige Formen von „Intelligenz“ aufweisen können, jedoch kein wahres Bewusstsein.
Zusammenfassung: Obwohl es faszinierend ist, über die Möglichkeiten nachzudenken, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass sich die fiktive Welt von Frankenstein stark von der realen Welt der Wissenschaft unterscheidet. Wir werden vielleicht nie in der Lage sein, aus dem Tod Leben zu erschaffen, aber unser Verständnis von Biologie und Technologie entwickelt sich ständig weiter.