1. Die Entscheidung, Leben zu schaffen:
* Dies ist die grundlegendste und folgenreichste Entscheidung. Frankenstein, getrieben von Ehrgeiz und Wissensdurst, beschließt, die Erschaffung von Leben voranzutreiben und sich dabei der Natur und den Grenzen des menschlichen Verständnisses zu widersetzen. Diese Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die zu einer Tragödie führt.
2. Die Kreatur im Stich lassen:
* Nachdem Frankenstein die Hässlichkeit der Kreatur gesehen hat und sich von seiner Schöpfung überwältigt fühlt, verlässt er sie sofort. Dieser Akt der Angst und Ablehnung hat verheerende Folgen und führt die Kreatur auf einen Weg der Rache und Einsamkeit.
3. Die Entscheidung, seine Schöpfung zu verbergen:
* Anstatt Hilfe zu suchen oder einen Weg zu finden, seine Schöpfung zu kontrollieren, beschließt Frankenstein, seine Schöpfung zu verstecken, aus Angst vor den Konsequenzen, die die Enthüllung seines Geheimnisses mit sich bringen würde. Diese Entscheidung führt zu einem Schneeballeffekt, bei dem der Groll der Kreatur zunimmt und letztendlich zu Gewalt führt.
4. Die Entscheidung, die Konfrontation hinauszuzögern:
* Im Laufe des Romans zögert Frankenstein die Auseinandersetzung mit seiner Schöpfung immer wieder hinaus. Er vermeidet Verantwortung und versucht, den Konsequenzen seines Handelns zu entkommen. Diese Entscheidung lässt die Situation eskalieren und führt zum Tod unschuldiger Menschen.
5. Weigerung, einen Partner für die Kreatur zu finden:
* Trotz der Bitten und Versprechungen der Kreatur um ein friedliches Zusammenleben weigert sich Frankenstein, einen Gefährten für ihn zu erschaffen, da er die möglichen Konsequenzen fürchtet, die die Erschaffung einer weiteren Kreatur mit sich bringen könnte. Diese Entscheidung verstärkt die Isolation und Wut der Kreatur und führt zu weiterer Gewalt.
6. Die letzte Entscheidung, Rache zu üben:
* Bei seiner Verfolgung der Kreatur erliegt Frankenstein schließlich dem Wunsch nach Rache. Er wird von seiner Mission, seine Schöpfung zu zerstören, verzehrt, vernachlässigt dabei sein eigenes Wohlergehen und eskaliert den Konflikt weiter.
7. Wahl zwischen Isolation und Selbstzerstörung:
* Am Ende entscheidet sich Frankenstein für ein Leben in Isolation und Selbstzerstörung. Er stirbt schließlich, verzehrt von den Konsequenzen seiner Entscheidungen und dem Monster, das er erschaffen hat.
Diese Entscheidungen verdeutlichen die Gefahren unkontrollierten Ehrgeizes, die Bedeutung von Verantwortung und die Folgen von Angst und Isolation. Frankensteins Geschichte dient als warnende Geschichte über die potenziellen Gefahren, die es mit sich bringt, Gott zu spielen, und über die Bedeutung von Mitgefühl und Empathie.