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Zeichnet der Erzähler in der Kurzgeschichte von Halskette ein überwiegend sympathisches oder unsympathisches Bild von Mathilda?

In der Kurzgeschichte „The Necklace“ von Guy de Maupassant zeichnet der Erzähler ein überwiegend sympathisches Bild von Mathilde Loisel. Die Geschichte handelt von Mathilde, einer jungen Frau, die mit ihrem Mann in Paris lebt und von einem luxuriösen Lebensstil träumt, den sie sich nicht leisten kann. Als ihr Mann sie zu einer formellen Party einlädt, leiht sie sich von ihrer wohlhabenden Freundin Madame Forestier eine Diamantkette, um modisch zu wirken. Allerdings verliert sie während der Party die Halskette und ist gezwungen, sie durch eine neue zu ersetzen, was sie und ihren Mann jahrelang in Schulden stürzt.

Der Erzähler porträtiert Mathilde als eine freundliche und liebevolle Person, die in einem Leben gefangen ist, das nicht ihren Erwartungen entspricht. Sie ist nicht von Natur aus materialistisch, aber sie ist von der Halskette besessen, weil sie den luxuriösen Lebensstil repräsentiert, den sie ihrer Meinung nach verdient. Der Erzähler hebt auch Mathildes Verletzlichkeit und Naivität hervor, da sie sich leicht von den luxuriösen Besitztümern ihrer Freundin beeinflussen lässt und nicht über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenkt.

Trotz ihrer Mängel zeichnet die Erzählerin letztlich ein sympathisches Bild von Mathilde. Sie ist eine sympathische Figur, die darum kämpft, ihren Platz in der Welt zu finden, und ihre Handlungen sind verständlich, wenn auch nicht immer klug. Die Sympathie der Erzählerin für Mathilde trägt dazu bei, ein tragisches Gefühl in der Geschichte zu erzeugen, da der Leser Mitgefühl für ihre Figur empfindet, auch wenn sie schlechte Entscheidungen trifft.

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