Coffee – Cart Girl ist eine Sammlung von Kurzgeschichten der südafrikanischen Autorin Eskia Mphahlele. Das Buch stellt sozialen Realismus dar und befasst sich mit Themen wie Segregation und Apartheid.
Die meisten Geschichten in diesem Buch spielen im Johannesburg der 1950er und 1960er Jahre. Zu dieser Zeit wurde die Stadt in weiße und schwarze Gebiete geteilt. Das Buch schildert die Kämpfe und Ungerechtigkeiten, mit denen schwarze Menschen in dieser Zeit konfrontiert waren.
Eine der prominenten Figuren des Buches ist eine junge Frau namens Maisa, die als Mädchen am Kaffeewagen in Johannesburg arbeitet. Sie kämpft aufgrund verschiedener Herausforderungen und Diskriminierungen ums Überleben. Maisas Erfahrungen vermitteln den Lesern ein Verständnis für die täglichen Kämpfe der schwarzen Menschen, die unter der Apartheid leben.
Im gesamten Buch schildert Mphahlele wirkungsvoll die sozioökonomischen Ungleichheiten und politischen Unruhen dieser Zeit. Die Geschichten verdeutlichen die harte Realität von Segregation, Armut, Polizeibrutalität und mangelnden Chancen für Schwarze.
Eine weitere wichtige Figur im Buch ist Tebogo, ein junger Mann, der sich politisch engagiert. Tebogo repräsentiert die Kämpfe schwarzer Menschen, die sich gegen das Unterdrückungssystem stellten und nach Gleichheit und Gerechtigkeit strebten. Seine Geschichte verleiht dem Buch eine politische Dimension.
„Coffee – Cart Girl“ bietet einen ergreifenden und eindrucksvollen Kommentar zum Leben während der Apartheid in Südafrika. Eskia Mphahlele nutzt seine fiktiven Charaktere und Erzählungen meisterhaft, um Licht auf soziale Ungerechtigkeit und die Nöte schwarzer Südafrikaner in einer turbulenten Ära ihrer Geschichte zu werfen.