Wortwahl: Die Auswahl spezifischer Wörter und Phrasen, um Bedeutung zu vermitteln und den gewünschten Effekt zu erzielen. Dies kann die Verwendung eindrucksvoller Sprache, Metaphern, Symbolik und anderer Redewendungen umfassen.
Syntax: Die Anordnung und Struktur von Wörtern und Sätzen, einschließlich Satzlänge und -komplexität, Zeichensetzung und die Verwendung literarischer Mittel wie Parallelität, Anaphora und Antithese.
Bilder: Der Einsatz lebendiger, sinnlicher Sprache, um mentale Bilder zu erzeugen und die Fantasie des Lesers anzuregen. Dies kann Beschreibungen von physischen Details, Sehenswürdigkeiten, Geräuschen, Gerüchen, Geschmäckern und Texturen umfassen.
Rhythmus: Das Muster aus betonten und unbetonten Silben in der Sprache, das einen musikalischen oder rhythmischen Effekt erzeugt. Dies kann durch die Verwendung von Metrum, Reim, Alliteration und Assonanz erreicht werden.
Bildsprache: Der Einsatz von Vergleichen, Metaphern, Personifizierungen und anderen literarischen Mitteln, um eine tiefere Bedeutungsebene zu schaffen und das Erlebnis des Lesers zu verbessern.
Erzählstruktur: Die Organisation und Abfolge von Ereignissen in einer Erzählung, einschließlich Einleitung, steigender Handlung, Höhepunkt, fallender Handlung und Auflösung. Dies kann Techniken wie Vorahnung, Rückblenden und Parallelhandlungen umfassen.
Ton und Stimmung: Die emotionale Atmosphäre, die das Werk vermittelt, kann von humorvoll und unbeschwert bis ernst und nachdenklich reichen. Der Ton des Autors kann unter anderem auch spielerisch, satirisch oder didaktisch sein.
Stimme: Die ausgeprägte Perspektive und Persönlichkeit des Autors oder Erzählers. Dies kann die Persönlichkeit, Werte und Weltanschauung des Autors umfassen, wie sie im Werk zum Ausdruck kommen.
Symbolik: Die Verwendung von Objekten, Handlungen oder Charakteren, die tiefere Bedeutungen haben oder abstrakte Ideen oder Konzepte darstellen. Symbolik kann einem kreativen Werk Komplexität und Tiefe verleihen.
Intertextualität: Die Bezugnahme oder Anspielung auf andere literarische, künstlerische oder kulturelle Werke innerhalb eines kreativen Werks, wodurch Verbindungen zwischen verschiedenen Texten hergestellt und das Verständnis des Lesers bereichert werden.
Ironie: Die Verwendung von Wörtern oder Situationen, um eine Bedeutung zu vermitteln, die von der Erwartung abweicht oder im Widerspruch dazu steht, und ein Gefühl der Überraschung oder des Humors zu erzeugen.
Genrekonventionen: Das Festhalten an oder die Untergrabung etablierter Konventionen, die mit einem bestimmten Genre wie Poesie, Belletristik, Drama oder Sachliteratur verbunden sind.
Das Erkennen und Analysieren stilistischer Qualitäten ermöglicht es uns, ein tieferes Verständnis für ein kreatives Werk zu erlangen, das Können des Autors oder Künstlers zu würdigen und fundierte Vergleiche mit anderen Werken anzustellen. Auch stilistische Qualitäten spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Reaktion des Lesers oder Publikums und der Gesamtinterpretation.