1. Darstellung von Gottheiten und Geistern:
* Figurative Kunst: Viele Stammeskulturen schufen Skulpturen, Masken und Gemälde, die ihre Gottheiten, Geister und Vorfahren darstellen. Diese Bilder dienten als visuelle Darstellungen ihrer Überzeugungen und halfen, sie mit der übernatürlichen Welt zu verbinden.
* Symbolische Kunst: Einige Stämme verwendeten abstrakte Entwürfe und Symbole, um ihre Gottheiten und Geister darzustellen. Diese Symbole hielten oft eine tiefe religiöse Bedeutung und wurden nur von denjenigen verstanden, die in ihre Überzeugungen initiiert wurden.
2. Ritualistische Objekte und Artefakte:
* Masken: Masken spielten eine bedeutende Rolle in vielen Stammesritualen und Zeremonien. Sie wurden oft verwendet, um Geister oder Gottheiten zu verkörpern, sodass sich Einzelpersonen mit der übernatürlichen Welt verbinden konnten.
* Zeremonielle Objekte: Rituale Objekte wie Schlagzeug, Mitarbeiter und Flöten wurden in Zeremonien verwendet und galten als heilig. Diese Objekte wurden oft mit komplizierten Schnitzereien und Symbolen geschmückt, die die religiösen Überzeugungen des Stammes widerspiegelten.
* Körperkunst: Stammesbevölkerung verwendeten oft Körperfarbe, Tätowierungen und Scarification als eine Form des religiösen Ausdrucks. Diese Markierungen könnten ihren Clan, ihren Status oder ihren religiösen Überzeugungen darstellen.
3. Geschichtenerzählen und Übertragung von Überzeugungen:
* Mündliche Traditionen: Stammeskunst diente als visuelle Aufzeichnung ihrer mündlichen Traditionen, Geschichten und Mythen. Durch Schnitzereien, Gemälde und Skulpturen bewahrten sie ihr kulturelles Erbe und ihre religiösen Überzeugungen.
* Zeremonien und Rituale: Stammeskunst wurde oft in religiöse Zeremonien und Rituale integriert. Diese Leistungen haben dazu beigetragen, ihre Überzeugungen zu verstärken und sie mit dem Göttlichen zu verbinden.
4. Ausdruck von Respekt und Angst:
* Vorfahranbetung: Viele Stammeskulturen verehrten ihre Vorfahren, und ihre Kunst spiegelte diese Ehrfurcht oft wider.
* Schamanismus: Der Schamanismus wurde in vielen Stammeskulturen praktiziert, und ihre Kunst zeigte oft schamanische Praktiken und die Geister, mit denen sie kommunizierten.
5. Verbindung zur Natur und dem Kosmos:
* Tier- und Naturmotive: Viele Stammeskulturen hatten eine tiefe Verbindung zur Natur, und ihre Kunst umfasste oft Tiermotive, Pflanzen und natürliche Elemente. Diese Motive spiegelten ihr Verständnis der Vernetzung des Lebens und ihres Respekts für die natürliche Welt wider.
* kosmische Themen: Einige Stammeskunst spiegelten ihre Überzeugungen über den Kosmos, Sterne und Himmelskörper wider. Diese Themen repräsentierten ihr Verständnis des Universums und ihren Platz darin.
Beispiele:
* afrikanische Masken: Masken, die in verschiedenen afrikanischen Stämmen verwendet wurden, wurden oft mit komplizierten Schnitzereien und Farbe geschmückt, die bestimmte Gottheiten, Geister oder Vorfahren darstellen.
* Totempolen der amerikanischen Ureinwohner: Totempolen, die von Stämmen der amerikanischen Ureinwohner geschnitzt wurden, dienten als symbolische Darstellungen ihrer Geschichte, ihrer Überzeugungen und ihrer Identität der Clan.
* Australische Rockkunst der Aborigines: Rockgemälde der Aborigines zeigten ihre angestammten Wesen, Geschichten und Rituale und reflektierten ihre tiefe Verbindung zum Land und ihre spirituellen Überzeugungen.
Es ist wichtig zu beachten, dass Stammeskunst und Religion zutiefst miteinander verflochten sind und die spezifischen Möglichkeiten, wie sie sich widerspiegeln, in den Kulturen sehr unterschiedlich sind. Jeder Stamm hat seine einzigartigen Überzeugungen und künstlerischen Ausdrücke und zeigt die unglaubliche Vielfalt der menschlichen Kreativität und Spiritualität.