Jeet Kune Do wurde von verschiedenen Kampfkunststilen beeinflusst, darunter:
* Wing Chun: Lees erste Ausbildung erfolgte im Wing Chun, bei dem Schnelligkeit, Effizienz und Nahkampf im Vordergrund stehen.
* Boxen: Lee integrierte Boxtechniken, insbesondere für Beinarbeit und Schläge.
* Western-Boxen: Lee lernte von westlichen Boxern und ließ deren Schnelligkeit und Kraft in seine Techniken einfließen.
* Judo und brasilianisches Jiu-Jitsu: Er lernte Grappling-Techniken, um Takedowns entgegenzuwirken.
* Kung Fu: Lee integrierte verschiedene Kung-Fu-Stile wie Northern Shaolin und Tai Chi.
Jeet Kune Do ist kein eigenständiger Stil, sondern eine Kampfphilosophie, bei der Folgendes im Vordergrund steht:
* Anpassungsfähigkeit: Lee glaubte, dass Kämpfer in der Lage sein sollten, sich an jede Situation und jeden Gegner anzupassen.
* Kein Stil: Er lehnte die Starrheit traditioneller Kampfkunststile ab und ermutigte die Schüler, ihre eigenen Techniken basierend auf ihren Stärken und Schwächen zu entwickeln.
* Einfachheit und Wirksamkeit: Lee konzentrierte sich auf praktische und effiziente Techniken und legte Wert auf Geschwindigkeit, Kraft und Flüssigkeit.
* Selbstdarstellung: Er ermutigte die Schüler, sich durch ihren Kampfstil auszudrücken, anstatt sich strikt an eine Reihe von Regeln zu halten.
Obwohl Bruce Lee kein „Karate“-Praktizierender im herkömmlichen Sinne war, war sein Jeet Kune Do stark von Kampfkünsten, einschließlich Karate, beeinflusst und integrierte Techniken verschiedener Stilrichtungen.