Ehrlicher Glaube ist ein verwandter Grundsatz, der von den Vertragsparteien verlangt, wahrheitsgemäß zu sein und keine falschen oder irreführenden Angaben zu machen. Dieser Grundsatz basiert auf der Idee, dass Parteien keine Verträge auf der Grundlage falscher oder irreführender Informationen abschließen sollten.
Treu und Glauben sind wesentliche Grundsätze im Vertragsrecht und tragen dazu bei, dass Verträge für alle Beteiligten fair und gerecht sind.
Hier sind einige Beispiele für guten und ehrlichen Glauben in der Tat:
* Ein Käufer und ein Verkäufer einigen sich auf den Verkauf eines Hauses. Der Verkäufer legt alle bekannten Mängel am Haus offen und der Käufer versucht nicht, aufgrund dieser Mängel einen niedrigeren Preis auszuhandeln.
* Vermieter und Mieter vereinbaren einen Mietvertrag. Der Vermieter behebt alle Probleme in der Wohnung, bevor der Mieter einzieht, und der Mieter zahlt jeden Monat pünktlich und vollständig die Miete.
* Ein Unternehmen stellt einen Mitarbeiter ein und verpflichtet sich, ihm ein bestimmtes Gehalt zu zahlen. Der Mitarbeiter macht seine Arbeit gut und versucht nicht, mehr zu verdienen, als ihm versprochen wurde.
Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie guter und ehrlicher Glaube dazu beitragen kann, dass Verträge für alle Beteiligten fair und gerecht sind.