Das Konzept einer „nackten Stadt“ wird häufig mit Literatur- und Film-Noir-Genres der 1930er bis 1950er Jahre in Verbindung gebracht. Diese Arbeiten zeigten städtische Umgebungen, die düster, von Kriminalität geprägt und moralisch zweideutig waren und oft die dunklere Seite der menschlichen Natur und Gesellschaft einfingen.
In einem breiteren Kontext kann der Ausdruck auch auf Situationen angewendet werden, in denen verborgene Motive, Korruption oder zugrunde liegende Wahrheiten aufgedeckt werden, was zu einem Gefühl der Desillusionierung oder des Unbehagens führt. Beispielsweise könnte sich der Begriff „nackte Stadt“ auf die Aufdeckung von Skandalen oder Fehlverhalten in Politik oder Wirtschaft beziehen und die Mängel eines Systems oder einer Organisation aufdecken.
Insgesamt betont der Begriff „nackte Stadt“ eine offene und unerschütterliche Darstellung der Realität und wirft Licht auf die weniger wünschenswerten oder unangenehmen Aspekte, die sonst verborgen bleiben könnten.