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Was bedeutet „Hamlet“ mit „unerhörtem Vermögen“?

Hamlet verwendet in Akt II, Szene II des Stücks den Ausdruck „ungeheuerliches Glück“. Er spricht mit seiner Mutter, Königin Gertrude, über ihre überstürzte Wiederverheiratung mit Claudius, seinem Onkel. Hamlet ist über diese Ehe zutiefst erschüttert und sieht darin einen Verrat am Andenken seines Vaters.

In diesem Zusammenhang bezieht sich „ungeheuerliches Schicksal“ auf die Art und Weise, wie das Schicksal Hamlet eine grausame Hand gegeben hat. Er hat seinen Vater verloren und nun hat seine Mutter seinen Onkel wieder geheiratet. Hamlet hat das Gefühl, dass ihm das Schicksal einen unfairen Schlag versetzt hat, und es fällt ihm schwer, damit klarzukommen.

Der Ausdruck „unerhörtes Glück“ spiegelt auch Hamlets Sicht auf die Welt als einen Ort des Chaos und der Unsicherheit wider. Er hat das Gefühl, keine Kontrolle über sein Leben zu haben und dem Schicksal ausgeliefert zu sein. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist eines der Dinge, die Hamlet in den Wahnsinn treiben.

Letztendlich spiegelt der Ausdruck „unerhörtes Glück“ Hamlets Geisteszustand wider. Er ist ein zutiefst besorgter junger Mann, der mit den Herausforderungen, die ihm das Leben stellt, zu kämpfen hat.

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