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Nikki hat gelernt, mit dem Geräusch von Donner zu rechnen, wenn sie einen Blitz sieht. Das deutet darauf hin, dass assoziatives Lernen beinhaltet?

Beim assoziativen Lernen werden zwei oder mehr Reize oder Ereignisse miteinander verknüpft, sodass die Reaktion auf einen Reiz auch durch den anderen Reiz ausgelöst wird. In Nikkis Fall wurde der Blitz (Reiz 1) so oft mit dem Donnergeräusch (Reiz 2) gepaart, dass die beiden Reize miteinander verbunden wurden. Aus diesem Grund erwartet Nikki nun, jedes Mal, wenn sie einen Blitz sieht, Donner zu hören, auch wenn der Donner nicht tatsächlich auftritt.

Diese Art des assoziativen Lernens ist als klassische Konditionierung bekannt und wurde erstmals im späten 19. Jahrhundert vom russischen Physiologen Iwan Pawlow beschrieben. Pawlows Experimente zeigten, dass Hunde lernen konnten, den Klang einer Glocke mit der Darbietung von Futter in Verbindung zu bringen, und dass sie schließlich allein auf die Glocke hin zu Speichelfluss begannen, selbst wenn kein Futter vorhanden war.

Klassische Konditionierung ist eine wirkungsvolle Form des Lernens, die einen erheblichen Einfluss auf unser Verhalten haben kann. Es ist verantwortlich für viele der Ängste und Phobien, die wir entwickeln, sowie für unsere Vorlieben und Abneigungen.

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