Pseudopsychologie bezieht sich auf Praktiken und Überzeugungen, die als wissenschaftlich, psychologisch oder sachlich dargestellt werden, für die es jedoch an empirischen Beweisen mangelt und die oft auf fehlerhafter Logik oder unbegründeten Behauptungen basieren. Hier sind einige gängige Beispiele:
1. Astrologie: Vorhersage von Persönlichkeitsmerkmalen und zukünftigen Ereignissen basierend auf der Position der Himmelskörper bei der Geburt. Dem fehlt die wissenschaftliche Grundlage, da es keine Beweise gibt, die seine Behauptungen stützen.
2. Handlesen: Analysieren Sie die Linien und Formen auf der Handfläche einer Person, um deren Persönlichkeit und Zukunft zu interpretieren. Dies ist eine unbegründete Praxis, für deren Behauptung keine Beweise vorliegen.
3. Numerologie: Mithilfe von Zahlen Persönlichkeit, Beziehungen und zukünftige Ereignisse vorhersagen. Dies mangelt an wissenschaftlicher Unterstützung und beruht auf subjektiven Interpretationen.
4. Graphologie: Analyse der Handschrift zur Bestimmung von Persönlichkeitsmerkmalen. Während einige Handschriftmerkmale möglicherweise mit bestimmten Persönlichkeitstypen korrelieren, ist sie kein zuverlässiges Instrument zur Persönlichkeitsbeurteilung.
5. „Gehirnfördernde“ Nahrungsergänzungsmittel: Vermarktung von Produkten, die angeblich die Gehirnfunktion, das Gedächtnis oder die kognitiven Fähigkeiten verbessern, ohne ausreichende wissenschaftliche Beweise.
6. Unterschwellige Botschaft: Der Glaube, dass in Medien eingebettete versteckte Botschaften unser Denken und Verhalten beeinflussen können. Dies wird durch wissenschaftliche Untersuchungen nicht gestützt.
7. „Persönlichkeitstests“ basierend auf Sternzeichen: Kategorisierung von Personen anhand ihrer astrologischen Zeichen unter Missachtung der Komplexität der menschlichen Persönlichkeit.
8. „Wundermittel“ für die psychische Gesundheit: Vielversprechende schnelle und einfache Lösungen für komplexe psychische Gesundheitsprobleme ohne professionelle Intervention oder evidenzbasierte Therapien.
9. Hypnose zur „Erinnerungswiederherstellung“: Die Behauptung, durch Hypnose vergessene Erinnerungen wiederzuerlangen, führt oft zu erfundenen Erinnerungen und unzuverlässigen Berichten.
10. „Psychische“ Lesungen: Behauptung, mit Geistern zu kommunizieren oder die Zukunft vorherzusagen, oft unter Verwendung vager oder manipulativer Techniken.
Wichtiger Hinweis:
Es ist wichtig, zwischen Pseudopsychologie und legitimen psychologischen Praktiken zu unterscheiden. Echte Psychologie basiert auf wissenschaftlichen Methoden, gründlicher Forschung und evidenzbasierten Ansätzen.