1. Alles-oder-Nichts-Denken (Schwarz-Weiß-Denken): Situationen extrem betrachten, ohne Mittelweg. Zum Beispiel:„Wenn ich bei diesem Test nicht die perfekte Punktzahl erreiche, bin ich ein Versager.“
2. Übergeneralisierung: Auf der Grundlage eines einzelnen Ereignisses weitreichende Schlussfolgerungen ziehen. Zum Beispiel:„Ich habe diesen einen Test nicht bestanden, also werde ich in allen meinen Kursen durchfallen.“
3. Mentaler Filter: Sich nur auf die negativen Aspekte einer Situation konzentrieren und die positiven ignorieren. Zum Beispiel:„Ich habe im Test eine gute Note bekommen, aber eine Frage habe ich übersehen, also ist sie nicht gut genug.“
4. Das Positive disqualifizieren: Positive Erfahrungen oder Erfolge ablehnen. Zum Beispiel:„Ich wurde befördert, aber das war keine große Sache, das hätte jeder machen können.“
5. Voreilige Schlussfolgerungen: Annahmen ohne ausreichende Beweise treffen.
* Gedankenlesen: Vorausgesetzt, Sie wissen, was andere denken. Zum Beispiel:„Mein Chef ist sauer auf mich, weil ich zu spät komme, obwohl er nichts gesagt hat.“
* Wahrsagerei: Die Zukunft negativ vorhersagen. Zum Beispiel:„Ich werde bei dieser Präsentation durchfallen.“
6. Vergrößerung und Minimierung: Die Bedeutung negativer Ereignisse wird überbewertet, während positive Ereignisse heruntergespielt werden. Zum Beispiel:„Ich habe im Bericht einen kleinen Fehler gemacht, deshalb verliere ich meinen Job.“
7. Emotionales Denken: Lassen Sie Ihre Gedanken und Überzeugungen von Ihren Emotionen bestimmen. Zum Beispiel:„Ich habe Angst, also muss ich in Gefahr sein.“
8. Sollte-Anweisungen: Die Verwendung starrer Regeln und Erwartungen, die zu Schuldgefühlen und Frustration führen. Zum Beispiel:„Ich sollte alles perfekt machen können.“
9. Beschriftung: Anbringen negativer Etiketten an sich selbst oder anderen. Zum Beispiel:„Ich bin ein Verlierer.“
10. Personalisierung: Geben Sie sich selbst die Schuld für Dinge, die außerhalb Ihrer Kontrolle liegen. Zum Beispiel:„Mein Freund hat mich nicht zurückgerufen, weil ich etwas falsch gemacht habe.“
Es ist wichtig zu beachten, dass jeder diese Denkmuster gelegentlich erlebt. Wenn sie jedoch häufig und allgegenwärtig werden, können sie zu Angstzuständen, Depressionen und anderen psychischen Problemen führen. Die kognitive Therapie zielt darauf ab, Einzelpersonen dabei zu helfen, diese Verzerrungen zu erkennen und zu bekämpfen und sie durch ausgewogenere und realistischere Gedanken zu ersetzen.