So macht er es:
1. Details beobachten: Holmes beobachtet Mary Sutherland akribisch und bemerkt ihre Kleidung, ihr Verhalten und ihre Reaktionen auf Fragen. Er bemerkt Unstimmigkeiten in ihrer Geschichte, etwa die Unstimmigkeit in der Handschrift ihres Verlobten und das Fehlen konkreter Details über sein Leben.
2. Ableitung und Schlussfolgerung: Basierend auf seinen Beobachtungen schließt Holmes, dass Marys Verlobter keine reale Person ist, sondern eine erfundene Identität, die von jemand anderem geschaffen wurde. Um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen, nutzt er sein Wissen über menschliches Verhalten und seine Fähigkeit, scheinbar unzusammenhängende Fakten miteinander zu verbinden.
3. Erforschung der Vergangenheit: Holmes erforscht Marys Vergangenheit und findet Hinweise auf ihre Beziehung zu einem ehemaligen Verehrer namens „Honoria“ und ein mögliches Motiv dafür, dass jemand sie von der Heirat abhalten will.
4. Die Wahrheit aufdecken: Holmes entdeckt, dass Marys „Verlobter“ in Wirklichkeit ihr ehemaliger Verehrer ist, der jetzt eine Frau ist, die vorgibt, ein Mann zu sein. Sie versucht Mary davon abzuhalten, einen anderen Mann zu heiraten, weil sie sie immer noch liebt.
5. Die Offenbarung: Holmes enthüllt Mary die Wahrheit, bricht ihr das Herz, befreit sie aber von der Täuschung. Er hilft ihr zu verstehen, dass sie manipuliert wurde und ermutigt sie, weiterzumachen.
Im Wesentlichen löst Holmes das Rätsel, indem er seine scharfe Beobachtungsgabe, sein deduktives Denken und sein Wissen über die menschliche Natur einsetzt, um die verborgene Wahrheit hinter einer erfundenen Identität aufzudecken. Bei seiner Lösung geht es nicht nur darum, eine vermisste Person zu finden, sondern auch darum, die zugrunde liegenden Beweggründe und Emotionen aufzudecken, die der Täuschung zugrunde liegen.