Macbeths Nebenbemerkungen
- „Zwei Wahrheiten werden erzählt. Als glückliche Prologe zum anschwellenden Akt der imperialen Themen.“ Macbeth betrachtet die Prophezeiungen zunächst als positive Entwicklung, was auf seine Anfälligkeit für Versuchungen und seine wachsende Machtbesessenheit hindeutet. Diese Nebenbemerkungen lassen seinen Abstieg in die Tyrannei ahnen.
Lady Macbeths Nebenbemerkungen
- „Glamis bist du, und Cawdor und soll sein/was dir versprochen wird.“ Ihre Seite zeigt ihre unerschütterliche Entschlossenheit, dafür zu sorgen, dass sich die Prophezeiungen erfüllen, auch wenn das bedeutet, ihren Mann zu überreden oder zu manipulieren, um abscheuliche Taten zu begehen. Ihr Ehrgeiz wird nicht durch moralische Erwägungen kontrolliert.
- „Wenn du es wagst, dann warst du / ein Mann …“ Lady Macbeths verächtliche Bemerkung gegenüber ihrem Ehemann unterstreicht ihre Überzeugung, dass wahre Männlichkeit darin besteht, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um das zu erreichen, was gewünscht wird, unabhängig von ethischen Implikationen. Diese Perspektive befeuert ihre Entscheidung, Duncan zu ermorden, und bereitet die Bühne für ihren moralischen Untergang.
Zusammengenommen offenbaren die Seiten von Macbeth und Lady Macbeth ihren gemeinsamen Hunger nach Macht und die Dunkelheit, die sie bereit sind, bei der Verfolgung dieser Macht auf sich zu nehmen. Ihre inneren Gedanken offenbaren das Ausmaß ihres moralischen Verfalls und die tragischen Entscheidungen, die letztendlich zu ihrem Untergang führen.