Hier ist der Grund:
* Frühe Beteiligung an Dada: Arp war Gründungsmitglied der Dada-Bewegung in Zürich, Schweiz, und beteiligte sich aktiv an deren Anti-Kunst-, Anti-Kriegs- und Anti-Rationalismus-Agenda. Seine frühen Werke wie „Nach den Gesetzen des Zufalls arrangierte Collagen“ (1916-1917) verkörpern den spielerischen, unsinnigen Geist von Dada.
* Wandel zum Surrealismus: Arps künstlerischer Stil entwickelte sich später weiter und wurde stärker vom Surrealismus beeinflusst. Sein besonderes Interesse galt der Erforschung unbewusster Bilder und der organischen Formen der Natur, die zentrale Grundsätze des Surrealismus sind. Seine Skulpturen und Reliefs weisen häufig biomorphe Formen auf, die scheinbar von natürlichem Wachstum und Transformation inspiriert sind.
* Einzigartige Mischung: Obwohl Arps Werk Merkmale mit beiden Bewegungen teilt, behält es eine einzigartige Identität. Seine künstlerische Sprache ist geprägt von:
* Betonung von Zufall und Spontaneität: Dies steht im Einklang mit Dadas Ablehnung traditioneller künstlerischer Methoden.
* Erforschung organischer Formen: Dies hängt mit der Fokussierung des Surrealismus auf das Unterbewusstsein und das Irrationale zusammen.
Daher kann man Hans Arp am besten als einen Künstler verstehen, der sich sowohl Dada als auch Surrealismus zu eigen machte und deren Ästhetik in seinem eigenen, unverwechselbaren Stil verschmolz. Er gilt als entscheidende Figur im Übergang zwischen diesen beiden künstlerischen Revolutionen.