1. Mangel an wissenschaftlichem Verständnis: In früheren Zeiten hatten die Menschen nur ein begrenztes Verständnis für die Natur und ihre Phänomene. Unerklärliche Ereignisse und Vorkommnisse wurden oft auf übernatürliche Kräfte zurückgeführt. Dadurch wurden übernatürliche Elemente in Theaterstücken für das Publikum glaubwürdiger und beängstigender.
2. Religiöse Überzeugungen und Aberglaube: Frühere Gesellschaften waren oft zutiefst religiös und viele Menschen glaubten fest an die Existenz übernatürlicher Wesen wie Götter, Göttinnen, Dämonen und Geister. Stücke, die übernatürliche Elemente enthielten, griffen oft auf diese Überzeugungen und Ängste zurück und machten die Erlebnisse für das Publikum emotional wirkungsvoller.
3. Begrenzte Skepsis: Skeptizismus und rationales Denken waren früher nicht so verbreitet wie heute. Im Allgemeinen neigten die Menschen eher dazu, an die Existenz übernatürlicher Kräfte zu glauben, ohne deren Gültigkeit in Frage zu stellen. Dadurch wurden übernatürliche Elemente in Theaterstücken leichter akzeptiert und für das Publikum beängstigender.
4. Kultureller Kontext: Auch der kulturelle Kontext früherer Zeiten spielte eine bedeutende Rolle. Traditionelle Folklore, Legenden und Mythen drehten sich oft um übernatürliche Themen. Diese Geschichten wurden von Generation zu Generation weitergegeben, wodurch der Glaube an übernatürliche Wesen gestärkt wurde und ihre Darstellung in Theaterstücken wirksamer dazu beitrug, beim Publikum Angst und Ehrfurcht hervorzurufen.
5. Theatertechniken: Dramatiker und Theatergruppen nutzten in früheren Zeiten verschiedene Theatertechniken, um die Wirkung übernatürlicher Elemente zu verstärken. Zu diesen Techniken gehörten aufwändige Bühneneffekte, Beleuchtung, Soundeffekte und Musik, um ein Gefühl von Geheimnis und Schrecken zu erzeugen und die übernatürlichen Elemente für das Publikum realistischer und beängstigender erscheinen zu lassen.