1. Persönliche Tragödie und Schmerz :Jigsaw selbst litt an einer lebensbedrohlichen Krankheit und litt unter starken körperlichen Schmerzen. Er entwickelte eine pessimistische Sicht auf die Welt und glaubte, dass Menschen den Wert des Lebens erst dann wirklich verstehen, wenn sie extremes Leid erleben. Er sieht seine Handlungen als Mittel, um Menschen dazu zu zwingen, sich ihrer eigenen Sterblichkeit zu stellen und sinnvolle Veränderungen herbeizuführen.
2. Moralphilosophie und Urteilsvermögen :Jigsaw versteht sich als Richter der menschlichen Natur und Moral. Er entwirft ausgefeilte Fallen und Szenarien, um den Willen, den Mut und die Integrität seiner Opfer auf die Probe zu stellen. In seiner verzerrten Weltanschauung dienen diese Fallen als symbolische Lektionen und fordern den Einzelnen heraus, sich mit seinen vergangenen Taten auseinanderzusetzen und Wiedergutmachung zu leisten, bevor er stirbt.
3. Wunsch nach Kontrolle :Jigsaw verspürt ein Gefühl der Ermächtigung, das Leben anderer zu manipulieren und zu kontrollieren. Er orchestriert seine Fallen und Spiele sorgfältig, um sicherzustellen, dass seine Opfer eine Überlebenschance haben, wenn sie sich als würdig erweisen. Dieses Gefühl der Kontrolle verleiht ihm ein verdrehtes Gefühl von Zielstrebigkeit und Überlegenheit gegenüber denen, die er ins Visier nimmt.
4. Vermächtnis und Einfluss :Jigsaws Wunsch nach Einfluss geht über sein eigenes Leben hinaus. Er hinterlässt Aufzeichnungen und Nachrichten für seine Opfer und die Behörden, in denen er seine Philosophien und Rechtfertigungen für seine Handlungen detailliert darlegt. Er möchte seine Ansichten in der Gesellschaft einprägen und hofft, dass andere sein „Vermächtnis“ fortführen und seine Methoden übernehmen, um Selbstgefälligkeit und Apathie zu bekämpfen.
5. Psychologische Manipulation :Jigsaw setzt psychologische Techniken ein, um die mentalen und emotionalen Abwehrkräfte seiner Opfer zu durchbrechen. Er nutzt Angst, Schuldgefühle und die Gefahr eines drohenden Todes, um Menschen über ihre Grenzen hinauszutreiben und die Grenze zwischen Leben und Tod zu verwischen.
Es ist wichtig anzumerken, dass Jigsaws Handlungen in den Filmen als zutiefst verstört und eindeutig böse dargestellt werden. Seine Methoden werden niemals gebilligt oder gerechtfertigt, und er fungiert als warnende Figur, die die Gefahren von Extremismus, moralischem Absolutismus und Machtmissbrauch darstellt.