Allerdings gibt es Geschäftsstrategien, die als „Abzocke“ aufgefasst werden können, oft aufgrund unethischer oder ausbeuterischer Praktiken. Hier einige Beispiele:
* Raubpreise: Dabei geht es darum, die Preise extrem niedrig anzusetzen, um Konkurrenten zu verdrängen, und dann die Preise zu erhöhen, sobald sie verschwunden sind. Es gilt als wettbewerbswidrig und kann den Verbrauchern auf lange Sicht schaden.
* Köder und Schalter: Dabei geht es darum, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu einem niedrigen Preis zu bewerben, um Kunden anzulocken, und sie dann davon zu überzeugen, eine teurere Option zu kaufen. Dies kann in manchen Fällen illegal sein.
* Versteckte Gebühren: Hierbei handelt es sich um zusätzliche Kosten, die nicht im Voraus klar offengelegt werden. Beispiele hierfür sind Bearbeitungsgebühren, Servicegebühren oder Stornierungsgebühren.
* Upselling und Cross-Selling: Diese Taktiken sind zwar nicht grundsätzlich schlecht, können aber auf manipulative Weise eingesetzt werden, um Kunden zum Kauf von Produkten oder Dienstleistungen zu bewegen, die sie nicht benötigen oder wollen.
* Preistreiberei: Dabei geht es darum, die Preise in Krisen- oder Notfällen wie Naturkatastrophen oder Pandemien deutlich zu erhöhen. Dies ist unethisch und kann illegal sein.
Es ist wichtig zu beachten:
* Preistreiberei ist eine illegale und unethische Praxis, die den Verbrauchern schadet.
* Raubpreise kann je nach Kontext und den konkret ergriffenen Maßnahmen illegal sein.
* Köder und Schalter gilt als unethisch und kann in manchen Fällen illegal sein.
Letztendlich gilt eine Strategie nur dann als „Abzocke“, wenn sie ausbeuterisch, unethisch und potenziell illegal ist. Es ist wichtig, sich dieser Praktiken bewusst zu sein und Unternehmen auszuwählen, die ethisch und transparent arbeiten.