Der Stapel:
* Der Stapel besteht aus abwechselnden „Forcing“- und „Dummy“-Karten. Die Zwangskarten sind diejenigen, die der Darsteller erscheinen lassen möchte, während die Dummies Füllkarten sind.
* Alle Force-Karten sind identisch. Alle „erzwingenden“ Karten könnten zum Beispiel das Pik-Ass sein.
* Die Dummy-Karten sind alle unterschiedlich. Sie werden nach dem Zufallsprinzip gemischt, sodass das Publikum nicht merkt, dass sie nicht wirklich mit einem Standarddeck spielen.
Wie es funktioniert:
1. Der Darsteller verteilt die Karten verdeckt. Aufgrund des Stapels ist jede zweite Karte eine Zwangskarte.
2. Das Publikum wählt eine Karte. Sie wählen im Wesentlichen zwischen der Dummy-Karte und den Forced-Karten, aber der Darsteller stellt sicher, dass er die Forced-Karte nicht sieht.
3. Der Darsteller „sagt“ die gewählte Karte voraus. Sie haben den Stapel bereits gestapelt, um eine bestimmte Karte zu erzwingen. Da die Force-Karten alle identisch sind, „kennt“ der Darsteller die gewählte Karte.
Beispiel:
Stellen Sie sich ein Svengali-Deck mit dem Pik-Ass als zwingender Karte vor. Wenn ein Zuschauer eine Karte auswählt, wählt er entweder eine Dummy-Karte oder das Pik-Ass. Unabhängig davon kann der Darsteller die gewählte Karte als Pik-Ass „vorhersagen“, da der Stapel gestapelt ist, um sicherzustellen, dass dies geschieht.
Wichtige Punkte:
* Es ist keine Zauberei: Dabei kommt es auf den vorab zusammengestellten Stapel an, nicht auf irgendwelche Tricks oder Taschenspielertricks.
* Es ist kein Zufall: Das Publikum hat nur die Illusion der Wahl. Das Ergebnis ist vorherbestimmt.
* Es ist ein einfacher, aber effektiver Trick: Es kann verwendet werden, um überraschende Ergebnisse bei Kartentricks und anderen Darbietungen zu erzielen.
Jenseits des Svengali:
Es gibt andere Arten von gestapelten Decks, jedes mit unterschiedlichen Tricks und Effekten. Das Svengali-Deck bleibt jedoch eines der beliebtesten und vielseitigsten Werkzeuge für Kartenmagier.