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Warum benötigen Midi-Dateien weniger Platz als eine Audioaufnahme derselben Musik?

Eine MIDI-Datei oder Musical Instrument Digital Interface-Datei ist eine Art digitales Musikformat, das Informationen über die Noten, das Timing und andere Aspekte einer Musikdarbietung speichert, jedoch nicht die eigentlichen Audiodaten selbst. Stattdessen enthalten MIDI-Dateien Anweisungen, die einem kompatiblen Gerät oder Software-Synthesizer mitteilen, wie die Sounds erzeugt werden sollen. Das bedeutet, dass MIDI-Dateien im Vergleich zu Audioaufnahmen deutlich kleiner sind, da sie nur die Anweisungen für die Musik und nicht die eigentlichen Audio-Samples speichern.

Eine Audioaufnahme hingegen, beispielsweise eine MP3- oder WAV-Datei, speichert die tatsächlichen Schallwellen, die mit einer bestimmten Rate digital abgetastet wurden (z. B. 44,1 kHz Audio in CD-Qualität). Audiodateien sind viel größer, da sie die Rohdaten enthalten, die die Töne repräsentieren, die je nach Länge der Aufnahme und verwendeten Qualitätseinstellungen mehrere Megabyte oder sogar Gigabyte groß sein können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass MIDI-Dateien viel kleiner sind als Audioaufnahmen, da sie nur die Anweisungen zum Erstellen der Musik und nicht die eigentlichen Audio-Samples selbst speichern.

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