Zu Bob Marleys frühen musikalischen Einflüssen zählen amerikanische Sänger wie Fats Domino, Ray Charles und Curtis Mayfield. Weitere Inspiration fand er bei jamaikanischen Ska-, Rocksteady- und Reggae-Musikern wie Alton Ellis, Laurel Aitken und Joe Higgs, die ebenfalls in Trenchtown lebten. Noch während ihrer Schulzeit begann Marley mit einer Gruppe von Freunden zu singen:Bunny Wailer, Peter Tosh, Junior Braithwaite, Beverley Kelso und Cherry Smith. 1962 erregte die Gruppe die Aufmerksamkeit des Plattenproduzenten Clement „Sir Coxsone“ Dodd, der ihnen die Chance gab, ihre erste Single „One Cup of Coffee“ aufzunehmen. Die Single wurde ein lokaler Hit, doch die Gruppe trennte sich kurz darauf.
Die Wailers
1963 gründeten Bob Marley, Bunny Wailer und Peter Tosh eine neue Gruppe, The Wailers. Sie nahmen mehrere Singles für Coxsone Dodds Studio One-Label auf, darunter die Hits „Simmer Down“ und „Rude Boy“. 1966 nahm Chris Blackwell von Island Records die Wailers unter Vertrag und produzierte ihr Debütalbum „Catch a Fire“. Das Album war ein kritischer und kommerzieller Erfolg und brachte Marley and the Wailers in die internationale Musikszene.
Internationaler Erfolg
In den 1970er Jahren veröffentlichten die Wailers mehrere weitere Alben, darunter „Exodus“, das von vielen als ihr Meisterwerk angesehen wird. Das Album enthält die Hitsingles „One Love“ und „No Woman, No Cry“. In den 1970er Jahren tourten die Wailers auch ausgiebig und verbreiteten ihre Botschaft von Frieden, Liebe und Einheit auf der ganzen Welt. Bob Marley wurde zum globalen Superstar und Reggae wurde zu einem der beliebtesten Musikgenres der Welt.
Tod
Bob Marley starb 1981 im Alter von 36 Jahren an Krebs. Er gilt noch immer als einer der einflussreichsten und kultigsten Musiker aller Zeiten. Seine Musik wird weiterhin von Menschen auf der ganzen Welt genossen und sein Erbe inspiriert weiterhin neue Generationen von Künstlern.