In seinen aggressiven Texten und gewalttätigen Bildern ähnelt es Gangsta-Rap, enthält aber auch Elemente aus Horrorfilmen wie Blut, Zerstückelung und Tod. Horrorcore-Rap ist auch für die Verwendung düsterer und bedrohlicher Beats und Samples sowie für seine oft kontroversen Texte bekannt.
Horrorcore-Rap wurde wegen seines grafischen Inhalts und seines Potenzials, Gewalt zu fördern, kritisiert. Ihre Befürworter argumentieren jedoch, dass es sich lediglich um eine Ausdrucksform handelt und dass sie nicht schädlicher ist als andere Formen der Unterhaltung, beispielsweise Horrorfilme.
Einige Horrorcore-Rap-Künstler haben kommerziellen Erfolg erzielt, wie zum Beispiel Three 6 Mafia, der 2006 für „It's Hard Out Here for a Pimp“ aus dem Film Hustle &Flow einen Oscar für den besten Originalsong gewann. Allerdings bleibt Horrorcore-Rap ein Nischengenre und wird von Mainstream-Musikhörern oft übersehen.