Bernie Leadon hatte eine starke Affinität zu Country und Bluegrass, während sich der Stil der Band in Richtung harmonischen Rock verlagerte. Die zunehmende Pop-Rock-Richtung der Eagles kollidierte mit Leadons musikalischen Vorlieben.
Streit um kreativen Einfluss
Leadon hatte das Gefühl, dass das Songwriting und die Produktion der Band zunehmend von Glenn Frey und Don Henley dominiert wurden, was seinen kreativen Input einschränkte. Dies führte zu Spannungen innerhalb der Band, da Leadons Beiträge in den Schatten gerieten.
Persönliche Gründe und Unzufriedenheit
Leadon hatte auch persönliche Gründe, die Eagles zu verlassen. Er hatte mit Drogenabhängigkeit zu kämpfen, was seine Fähigkeit beeinträchtigte, sich uneingeschränkt an den Aktivitäten der Band zu beteiligen. Darüber hinaus begann er mit dem zunehmenden Ruhm der Band und dem damit verbundenen Druck unzufrieden zu sein.
Streben nach einer Solokarriere
Leadons Weggang ermöglichte es ihm, seinen eigenen musikalischen Interessen nachzugehen und eine Solokarriere zu starten. 1977 veröffentlichte er sein Debüt-Soloalbum „Natural Progressions“.
Auf der Suche nach musikalischer Evolution
Leadons Ausstieg bot den Eagles die Gelegenheit, ihren sich weiterentwickelnden Musikstil und ihre musikalische Ausrichtung weiter zu erkunden, was zum ikonischen Sound und Erfolg von Alben wie „Hotel California“ und „The Long Run“ führte.