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Was hält Bruno von Armbinden?

Bruno, der Protagonist des Romans „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne, versteht die Bedeutung der Armbinden nicht. Er sieht sie nicht als Symbol für Hass oder Unterdrückung, sondern eher als merkwürdiges Modestück, das seine Familie von den Menschen auf der „anderen Seite“ des Zauns unterscheidet.

So werden seine Gefühle gegenüber den Armbinden im Buch dargestellt:

* Neugier: Bruno ist fasziniert von den gestreiften Pyjamas, die die Menschen jenseits des Zauns tragen, und er sieht die Armbinden als Teil ihrer seltsamen Kleidung.

* Verwirrung: Bruno versteht nicht, was der Davidstern auf den Armbinden der Juden bedeutet. Er akzeptiert sie einfach als Teil ihrer Identität.

* Mangel an Vorurteilen: Bruno hegt weder Vorurteile gegenüber den Juden, noch versteht er den Grund für die Trennung seiner Familie von ihnen. Er sieht sie einfach als anders und nicht als minderwertig an.

Im Wesentlichen spiegelt Brunos Unverständnis gegenüber den Armbinden seine Unschuld und Naivität wider. Er ist ein Kind, das sich der Schrecken des Holocaust und der Symbolik der Armbinden nicht bewusst ist. Seine Perspektive unterstreicht die Tragödie der Situation, da er die in dieser Zeit verlorene Unschuld darstellt.

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