Hier sind einige Hauptmerkmale der Fabrikmusik:
1. Wiederholung: Bei der Fabrikmusik wurden oft sich wiederholende Rhythmen und Beats verwendet, die eine hypnotische, fast tranceartige Atmosphäre erzeugten.
2. Minimalistische Melodien: Obwohl es in der Fabrikmusik Melodien gab, waren sie oft einfach, repetitiv und wurden auf Synthesizern oder anderen elektronischen Instrumenten gespielt.
3. Verwendung elektronischer Sounds: Die Fabrikmusik stützte sich in hohem Maße auf elektronische Instrumente wie Synthesizer, Drum Machines und Sequenzer, um ihre einzigartigen Klanglandschaften zu schaffen.
4. Industrielle Einflüsse: Fabrikmusik ließ sich von der städtischen Industrieumgebung inspirieren und integrierte Klänge und Rhythmen, die ein Gefühl für Maschinen, Konstruktion und industrielle Prozesse hervorriefen.
5. Underground-Clubs und DJ-Kultur: Fabrikmusik war eng mit Underground-Tanzclubs und der Entwicklung der DJ-Kultur in New York City verbunden.
Zu den bemerkenswerten Künstlern und Musikern, die zur Fabrikmusikszene beigetragen haben, gehören:
- ESG: Eine einflussreiche rein weibliche Band, die in den Anfängen der Fabrikmusik eine Schlüsselrolle spielte.
- Arthur Baker: Ein prominenter DJ, Produzent und Remixer, der den Sound der Fabrikmusik mitgeprägt hat.
- Mantronix: Ein Duo aus Hip-Hop und elektronischer Musik, das für seinen innovativen Einsatz von Synthesizern bekannt ist.
- Afrika Bambaataa: Ein wegweisender DJ und Musikproduzent, der eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Hip-Hop und elektronischer Musik, einschließlich Fabrikmusik, spielte.
Fabrikmusik hatte einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung elektronischer Musik und Techno in den Vereinigten Staaten. Es vereinte Elemente aus Tanz, Hip-Hop und Industrial-Sounds und ebnete den Weg für die Erforschung neuer Grenzen in der Produktion und Aufführung elektronischer Musik.