1. Einfache Kristallsets:Am unteren Ende des Spektrums befanden sich Kristallsets, die einfach und relativ erschwinglich waren. Diese Geräte benötigten keine externe Stromversorgung und verwendeten stattdessen einen Kristall, um Radiowellen in Schall umzuwandeln. Kristallsets waren als Einstiegsoptionen beliebt und konnten bereits für ein paar Dollar erworben werden.
2. Röhrenempfänger (batteriebetrieben oder elektrisch betrieben):Anspruchsvollere Radios, sogenannte „Röhrenempfänger“, verwendeten Vakuumröhren, um Radiosignale zu verstärken und zu reproduzieren. Diese Empfänger waren teurer als Quarzempfänger, lieferten aber eine bessere Klangqualität. Batteriebetriebene Röhrenempfänger waren in ländlichen Gebieten weit verbreitet, in denen Elektrizität noch nicht überall verfügbar war. Sie wurden normalerweise für etwa 10 bis 50 US-Dollar verkauft. Elektrisch betriebene Röhrenempfänger waren in elektrifizierten Gebieten beliebt und kosteten je nach Ausstattung zwischen 25 und über 100 US-Dollar.
3. Luxus-Konsolenradios:In den 1920er Jahren wurden auch Luxus-Konsolenradios eingeführt, bei denen es sich um wunderschön gefertigte Möbelstücke handelte, die oft über ein eingebautes Lautsprechersystem verfügten. Bei diesen High-End-Radios waren Empfänger, Lautsprecher und Bedienelemente in einem hübschen Holzgehäuse mit dekorativen Elementen untergebracht. Sie waren Statussymbole und konnten mehrere Hundert Dollar oder sogar weit über 1.000 Dollar kosten.
Es ist wichtig zu bedenken, dass diese Preisspannen auf historischen Aufzeichnungen basieren und einige Abweichungen aufweisen können. Inflation und regionale Unterschiede könnten sich auf die tatsächlichen Preise der Verbraucher ausgewirkt haben.