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Was bedeuten AM- und FM-Radio?

AM und FM sind Abkürzungen für Amplitudenmodulation bzw. Frequenzmodulation. Diese Begriffe beschreiben die beiden unterschiedlichen Methoden, mit denen im Rundfunk Audiosignale über Funk übertragen werden.

AM (Amplitudenmodulation) :Beim AM-Rundfunk variiert die Amplitude (Stärke) der Radiowelle entsprechend dem Audiosignal. Das bedeutet, dass sich die Amplitude der Radiowelle proportional zur Amplitude der übertragenen Schallwelle ändert. AM-Radiosignale sind anfällig für Störungen durch elektrisches Rauschen, was zu statischen oder knisternden Geräuschen in der Audioausgabe führen kann.

FM (Frequenzmodulation) :Beim UKW-Rundfunk wird die Frequenz der Radiowelle entsprechend dem Audiosignal variiert. Das bedeutet, dass sich die Frequenz der Radiowelle proportional zur Frequenz der übertragenen Schallwelle ändert. FM-Radiosignale sind weniger anfällig für Störungen durch elektrisches Rauschen, was im Vergleich zu AM-Radio zu einer klareren und qualitativ hochwertigeren Audioausgabe führt.

UKW-Radio arbeitet in einem höheren Frequenzbereich (88–108 MHz) als AM-Radio (535–1705 kHz), was eine Übertragung mit höherer Wiedergabetreue und eine bessere Klangqualität ermöglicht. FM-Radio verfügt außerdem über eine größere Bandbreite als AM-Radio und ermöglicht die Übertragung von Stereosignalen.

Zusammenfassend handelt es sich bei AM und FM um unterschiedliche Modulationstechniken, die im Rundfunk verwendet werden. AM-Radio verwendet Amplitudenmodulation, während FM-Radio Frequenzmodulation verwendet. UKW-Radio bietet im Vergleich zu AM-Radio eine bessere Klangqualität und ist weniger störanfällig.

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