Frühe Experimente:
- 1930er Jahre: Frühe Experimente zur Magnetbandaufzeichnung mit analogen Tonbandgeräten.
- 1950er Jahre: Bing Crosby Enterprises (BCE) entwickelt einen Prototyp eines Mehrspur-Tonbandgeräts und ebnet damit den Weg für die Mehrspuraufnahme.
Pionier für digitale Aufnahme:
- 1970: Das erste kommerziell erhältliche digitale Aufnahmesystem, der Soundstream, wurde von der Firma 3M eingeführt.
Annahme und Weiterentwicklung:
- 1970er Jahre: Die digitale Aufnahmetechnologie gewann nach und nach an Bedeutung, insbesondere für das Mastering und spezifische Anwendungen.
- 1980er Jahre: Entwicklungen in der digitalen Aufnahmetechnologie führten zu einer zunehmenden Verbreitung dieser Technologie in der Musikindustrie. Künstler wie Stevie Wonder und Michael Jackson machten sich digitale Techniken zu eigen.
- 1983: Sony brachte die revolutionäre Compact Disc (CD) auf den Markt, die im Vergleich zu analogen Formaten wie Vinyl eine höhere digitale Wiedergabequalität bietet.
- 1985: Die erste Digital Audio Workstation (DAW) wurde von Sonic Solutions eingeführt.
- 1990er Jahre: Digitale Aufnahmen wurden zum Standard für die Musikproduktion, während analoge Bänder immer seltener wurden.
- 1992: Der Audio-CD-Standard (CD-DA) wurde etabliert und festigte die Dominanz digitaler Musikformate weiter.
- 1990er Jahre: Das Internet und Filesharing-Plattformen machten die Verbreitung digitaler Musik populär.
Umstellung abschließen:
Bis Ende der 1990er Jahre und Anfang der 2000er Jahre wurde die analoge Aufnahme als primäre Methode der Musikproduktion fast vollständig durch digitale Technologie ersetzt.
Es ist erwähnenswert, dass einige Enthusiasten aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften weiterhin analoge Aufnahmemethoden verwenden, der Großteil der Musikproduktion und -verteilung in der Mainstream-Musikindustrie jedoch digital erfolgt.