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Warum ist FM resistenter gegen Rauschen als AM?

FM (Frequenzmodulation) ist im Vergleich zu AM (Amplitudenmodulation) tatsächlich resistenter gegen Rauschen. Dies liegt vor allem an der Art und Weise, wie die Informationen in den einzelnen Modulationstechniken kodiert werden.

Bei AM variiert die Amplitude des Trägersignals entsprechend dem Audiosignal. Dies bedeutet, dass Schwankungen oder Störungen in der Amplitude der Trägerwelle zu Verzerrungen oder zum Verlust der Audioinformationen führen können. Rauschen wie statische oder andere elektrische Störungen können leicht die Amplitude des Trägers beeinflussen und hörbares Rauschen im empfangenen Audio verursachen.

Bei FM hingegen variiert die Frequenz der Trägerwelle entsprechend dem Audiosignal. Dies bedeutet, dass die Informationen in den Frequenzschwankungen und nicht in der Amplitude kodiert sind. Rauschen und Interferenzen wirken sich tendenziell stärker auf die Amplitude als auf die Frequenz eines Signals aus. Daher ist FM weniger anfällig für durch Rauschen verursachte amplitudenbasierte Verzerrungen, was es insgesamt resistenter gegen Rauschen macht.

Darüber hinaus weist FM im Vergleich zu AM ein höheres Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) auf, was die Fähigkeit zur Rauschunterdrückung weiter verbessert und ein klareres Audiosignal liefert.

Aus diesen Gründen ist FM die bevorzugte Modulationstechnik für hochwertige Audioübertragungen, da sie einen besseren Empfang und Klarheit bei Rauschen gewährleistet.

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