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Was bedeutet der Begriff Mittenfrequenz im UKW-Rundfunk?

Der Begriff „Mittenfrequenz“ bezieht sich im UKW-Rundfunk auf die spezifische Frequenz, auf der ein Radiosender sein Signal sendet. Es handelt sich um die Trägerfrequenz, um die die Audioinformationen moduliert werden. Im FM-Rundfunkband, das zwischen 88 MHz und 108 MHz liegt, ist jedem Radiosender innerhalb dieses Bereichs eine bestimmte Mittenfrequenz zugeordnet.

Wenn Sie einen UKW-Radiosender hören, stellen Sie Ihren Receiver auf die Mittenfrequenz des Senders ein. Ihr Radio verwendet diese Frequenz dann als Referenz, um die im Signal übertragenen Audioinformationen zu demodulieren, sodass Sie den gesendeten Inhalt hören können.

Wenn ein Radiosender beispielsweise eine Mittenfrequenz von 92,5 MHz hat, würden Sie Ihr Radio auf diese Frequenz einstellen, um seine Sendung zu hören. Die Mittenfrequenz ist die Schlüsselkennung, die es Ihrem Radio ermöglicht, das Signal des jeweiligen Senders zu erfassen und zu empfangen.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Mittenfrequenz von der Modulationsfrequenz unterscheidet. Die Modulationsfrequenz, oft als „Abweichung“ bezeichnet, bestimmt das Ausmaß der Variation oder „Swing“ der Trägerfrequenz, die zur Übertragung der Audioinformationen verwendet wird. Beim UKW-Rundfunk ist die Abweichung auf ±75 kHz standardisiert, was den zulässigen Bereich der Frequenzvariation um die Mittenfrequenz definiert.

Daher ist die Mittenfrequenz die spezifische Frequenz, die jedem Radiosender im UKW-Band zugewiesen ist, und dient als Referenzpunkt für die genaue Abstimmung und den genauen Empfang ihrer Sendungen.

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