Hier ist eine Aufschlüsselung dessen, wer eine Rolle dabei spielt, das Internet am Laufen zu halten:
* Internetdienstanbieter (ISPs): Diese Unternehmen (wie Comcast, Verizon, AT&T) bieten physischen Zugang zum Internet. Sie steuern die Infrastruktur, die Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen mit dem Internet-Backbone verbindet.
* Netzwerkbetreiber: Diese Unternehmen unterhalten das riesige Netzwerk aus Kabeln, Routern und Switches, das das Internet-Backbone bildet.
* Domain Name System (DNS): Dieses System übersetzt für Menschen lesbare Website-Namen (wie „google.com“) in numerische Adressen (wie 172.217.160.142), die Computer zum Auffinden von Websites verwenden. DNS wird von zahlreichen Organisationen verwaltet, darunter ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers).
* Protokollstandardisierungsgremien: Organisationen wie die Internet Engineering Task Force (IETF) und das World Wide Web Consortium (W3C) entwickeln die technischen Standards, die definieren, wie das Internet funktioniert.
* Inhaltsanbieter: Dies sind die Unternehmen, die Websites, Apps und Online-Dienste erstellen und hosten (wie Google, Facebook, Amazon).
Wichtige Punkte:
* Kein einzelnes Unternehmen kontrolliert das Internet: Es handelt sich um ein verteiltes Netzwerk, in dem verschiedene Akteure unterschiedliche Rollen spielen.
* Die Kontrolle wird geteilt: ISPs, Netzwerkbetreiber, DNS-Anbieter und Protokollstandardisierungsgremien tragen alle zu seiner Funktionalität bei.
* Offenheit und Zusammenarbeit sind der Schlüssel: Das Internet lebt von der Zusammenarbeit und dem offenen Austausch von Informationen und Technologie.
Das Internet entwickelt sich ständig weiter: Neue Technologien und Geschäftsmodelle prägen weiterhin die Internetlandschaft. Es ist ein dynamisches System, in dem keine einzelne Einheit die absolute Kontrolle hat.