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Wann werden Psalmen normalerweise während der Messe gesprochen oder gesungen?

Während der katholischen Messe werden Psalmen typischerweise in zwei bestimmten Teilen der Liturgie rezitiert oder gesungen:

1. Antwortpsalm: Dieser Psalm wird nach der ersten Lesung aus dem Alten Testament gesungen oder rezitiert. Der Antwortpsalm reflektiert die Themen und Botschaften der Lesung und wird durch eine wiederholte, von der Gemeinde gesungene Antwort unterbrochen.

2. Halleluja-Vers und Akklamation des Evangeliums: Vor der Lesung des Evangeliums wird ein kurzer Psalmvers gesungen oder rezitiert, der Halleluja-Vers. Dieser Psalmvers gibt den Ton für die folgende Lesung des Evangeliums vor. Nach dem Halleluja-Vers wird die Akklamation des Evangeliums gesungen oder rezitiert und lädt die Gemeinde ein, zu Ehren des Evangeliums zu stehen.

Einige spezifische Beispiele für Psalmen, die während der Messe verwendet werden, sind:

- Psalm 23 (Der Herr ist mein Hirte) – wird oft während des Antwortpsalms nach der ersten Lesung rezitiert.

- Psalm 103 (Segne den Herrn, meine Seele) – gesungen oder rezitiert als Antwortpsalm.

- Psalm 47 (Klatscht in die Hände, ihr Völker) – wird als Halleluja-Vers vor dem Evangelium verwendet.

- Psalm 118 (Der Stein, den die Bauleute verwarfen) – gesungen oder rezitiert als Akklamation des Evangeliums.

Die Verwendung von Psalmen während der Messe verleiht der Liturgie Tiefe und Reichtum und ermöglicht es der Gemeinde, mit Musik und Gesang über die heiligen Texte nachzudenken und darauf zu reagieren.

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