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Was war Unterhaltung für Bürgerkriegssoldaten?

Die Unterhaltung für Bürgerkriegssoldaten war vielfältig und hing von ihrem Standort, ihren Ressourcen und ihren persönlichen Vorlieben ab. Hier sind einige gängige Formen der Unterhaltung für Bürgerkriegssoldaten:

Musik: Musik spielte in Bürgerkriegslagern eine wichtige Rolle und spendete den Soldaten Trost und Moral. Soldaten sangen oft, spielten Musikinstrumente oder hörten der Musik von Regimentskapellen oder reisenden Musikern zu. Zu den beliebten Liedern dieser Zeit gehörten „Dixie“, „The Bonnie Blue Flag“ und „The Battle Hymn of the Republic“.

Theater: Theateraufführungen waren bei Bürgerkriegssoldaten beliebt und viele Regimentslager hatten ihre eigenen Theatergruppen. Soldaten veranstalteten Theaterstücke, Varietés und Minnesängershows, um sich und ihre Kameraden zu unterhalten. Diese Aufführungen sorgten oft für komische Erleichterung und eine Pause von den Strapazen des Krieges.

Sport und Spiele: Sport und Spiele waren beliebte Freizeitbeschäftigungen für Bürgerkriegssoldaten und halfen ihnen, aktiv zu bleiben und Stress abzubauen. Zu den gängigen Spielen gehörten Baseball, Fußball, Quoits und Hufeisen. Soldaten organisierten Turniere und Wettbewerbe und förderten so Kameradschaft und Teamgeist.

Lesen: Lesen war eine häufige Unterhaltungsquelle für Soldaten, die Zugang zu Büchern, Zeitungen und Zeitschriften hatten. Sie lesen Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Nachrichten über den Krieg. Zu den beliebten Autoren gehörten Charles Dickens, Nathaniel Hawthorne und Walt Whitman.

Kartenspiele: Kartenspiele waren für Soldaten ein beliebter Zeitvertreib und ein freundschaftlicher Wettkampf. Zu den gängigen Spielen gehörten Poker, Blackjack und Euchre. Glücksspiel war auch in Armeelagern weit verbreitet, obwohl es von Offizieren oft untersagt wurde.

Tanzen: Tanzen war eine beliebte Form der Unterhaltung für Soldaten, insbesondere bei gesellschaftlichen Anlässen wie Regimentsbällen oder Feiern. Soldaten tanzten zu Geigenmusik oder anderen Instrumenten und organisierten häufig Tanzwettbewerbe.

Religiöse Dienste: Gottesdienste boten vielen Bürgerkriegssoldaten spirituellen Trost und moralische Führung. Kapläne und andere religiöse Führer hielten regelmäßig Gottesdienste ab, und Soldaten nahmen an diesen Gottesdiensten teil, um zu beten, Hymnen zu singen und Predigten zu hören.

Diese Formen der Unterhaltung halfen den Soldaten des Bürgerkriegs, die Herausforderungen und Nöte des Militärlebens zu bewältigen, und verschafften ihnen Momente der Entspannung, der Kameradschaft und eines Gefühls der Normalität inmitten des Chaos des Krieges.

Marschkapellen

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