1. Hoffnung auf Freiheit und Emanzipation :
– Viele Afroamerikaner betrachteten die vorrückenden Streitkräfte der Union als Symbol der Hoffnung und Freiheit. Sie hatten lange unter der Sklaverei gelitten und wollten unbedingt den bedrückenden Bedingungen, unter denen sie lebten, entkommen. Die Ankunft der Unionstruppen weckte ihre Hoffnungen auf Emanzipation und die Erlangung ihrer lang ersehnten Freiheit.
2. Gemischte Gefühle :
- Einige versklavte Personen erlebten auch widersprüchliche Gefühle, als sich Unionstruppen näherten. Während sie sich nach Freiheit sehnten, hatten sie möglicherweise auch Angst vor den möglichen Konsequenzen und Unsicherheiten, die mit der radikalen Veränderung ihrer Umstände einhergingen.
3. Zuflucht suchen :
- Als die Streitkräfte der Union durch den Süden zogen, flohen viele versklavte Personen von den Plantagen und suchten Zuflucht hinter den Linien der Union. Sie hofften, Zuflucht und Schutz vor ihren ehemaligen Sklaven zu finden und sich den wachsenden Reihen der Freigelassenen anzuschließen.
4. Suche nach Informationen :
- Afroamerikaner suchten aktiv nach Informationen über die Absichten und die Politik der Unionsarmee. Sie wollten wissen, ob ihnen eine sofortige Emanzipation gewährt würde und wie sich ihr Leben unter der Kontrolle der Union verändern würde.
5. Beitritt zur Unionsarmee :
- Einige afroamerikanische Männer meldeten sich eifrig in der Unionsarmee und dienten oft in den United States Coloured Troops (USCT). Sie sahen darin eine Gelegenheit, für ihre eigene Freiheit zu kämpfen und zur Beendigung der Sklaverei beizutragen.
6. Das Wasser testen :
– Nicht alle Afroamerikaner reagierten sofort auf die Anwesenheit von Unionstruppen. Einige gingen vorsichtig vor und testeten nach und nach, wie ihre Handlungen aufgenommen würden, bevor sie sich zu offenem Widerstand verpflichteten oder nach Freiheit strebten.
7. Widerstandshandlungen :
- In einigen Fällen beteiligten sich Afroamerikaner an Widerstandshandlungen wie Sabotage, der Bereitstellung von Geheimdienstinformationen für die Streitkräfte der Union oder der Unterstützung bei Militärkampagnen. Diese Aktionen zeigten ihren Wunsch nach Befreiung und ihre Bereitschaft, die Sache der Union zu unterstützen.
Insgesamt variierte die Reaktion ehemals versklavter Afroamerikaner auf die vorrückenden Streitkräfte der Union je nach den individuellen Umständen und der spezifischen Dynamik der einzelnen Regionen während des Bürgerkriegs. Während viele an der Hoffnung auf Freiheit festhielten, meisterten sie komplexe Situationen und sahen sich sowohl Chancen als auch Herausforderungen gegenüber, als sie versuchten, sich aus den Fesseln der Sklaverei zu befreien.