Exklusivität: Kulte schaffen ein Umfeld der Exklusivität, indem sie ihre Mitglieder davon überzeugen, dass sie einer besonderen oder ausgewählten Gruppe angehören. Dies erzeugt ein Gefühl von Elitismus und Bevorzugung innerhalb der Gruppe.
Strenge hierarchische Struktur: Kulte haben typischerweise eine hierarchische Struktur mit Anführern, die über absolute Autorität verfügen. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie ihren Anführern ohne Fragen gehorchen und sie verehren, wodurch eine Atmosphäre bedingungsloser Hingabe entsteht.
Love Bombing: Anfänglich können Sekten potenzielle Rekruten mit übermäßiger Liebe, Aufmerksamkeit und Bestätigung überschütten, um emotionale Bindungen und Abhängigkeit aufzubauen. Diese Taktik macht es für Einzelpersonen schwieriger, später zu gehen.
Isolierung: Sekten isolieren ihre Mitglieder oft von ihren bisherigen sozialen Netzwerken, ihrer Familie und ihren Freunden. Dadurch wird es für die Mitglieder schwieriger, nach alternativen Standpunkten oder Unterstützung außerhalb der Gruppe zu suchen.
Wiederholung und Indoktrination: Sekten nutzen Techniken wie Wiederholung, emotionale Manipulation und ständige Vermittlung ihrer Ideologien, um ihre Mitglieder zu indoktrinieren. Dies bringt sie dazu, die Überzeugungen und Werte der Sekte ohne kritisches Nachdenken zu akzeptieren.
Gedankenkontrolle: Kulte nutzen Techniken der Gedankenkontrolle, um die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen ihrer Mitglieder zu verändern. Dazu können Schlafmangel, übermäßiges Singen, Reizüberflutung und restriktive Ernährungsgewohnheiten gehören.
Finanzkontrolle: Sekten üben möglicherweise finanzielle Kontrolle über ihre Mitglieder aus und verlangen übermäßige Spenden, Gebühren oder gemeinschaftliche Lebensformen, die die finanzielle Unabhängigkeit des Einzelnen einschränken.
Soziale Kontrolle: Sekten überwachen und kontrollieren oft die sozialen Interaktionen ihrer Mitglieder und entmutigen oder verbieten Kontakte außerhalb der Gruppe. Sie fördern eine „Wir-gegen-sie“-Mentalität und erschweren den Mitgliedern den Austritt.
Rituale und Zeremonien: Viele Kulte haben ausgefeilte Rituale, Zeremonien oder Praktiken, die ihre Lehren stärken, ein Zugehörigkeitsgefühl schaffen und bedingungslosen Gehorsam fördern.
Ausbeutung: Sekten können die Arbeit, Fähigkeiten oder Ressourcen ihrer Mitglieder zum Nutzen der Anführer oder Aktivitäten der Gruppe ausnutzen. Diese Ausbeutung kann sich auf körperlichen, emotionalen und finanziellen Missbrauch erstrecken.
Geheimhaltung und Vertraulichkeit: Sekten bewahren oft Stillschweigen über ihr Innenleben. Den Mitgliedern kann es untersagt werden, bestimmte Aspekte der Gruppe mit Außenstehenden zu besprechen, wodurch eine Kultur der Angst und Unterdrückung entsteht.
Durch die Übernahme dieser Arbeitsmethoden erlangen und behalten Sekten die Kontrolle über ihre Mitglieder, was es für Einzelpersonen schwierig macht, ihre Beteiligung kritisch zu beurteilen oder die Gruppe zu verlassen.