Als Chicago in seinen späteren Jahren Fortschritte machte, erlebte Peter Cetera eine musikalische Trennung von den anderen Mitgliedern der Band, die sich stärker rockorientierten Klängen widmen wollten. Cetera hingegen fühlte sich zum beliebten Genre „Adult Contemporary“ hingezogen, das sanftere und melodischere Lieder beinhaltete. Diese unterschiedlichen musikalischen Vorlieben führten schließlich zu kreativen Spannungen innerhalb der Gruppe und beeinflussten seine Entscheidung, die Gruppe zu verlassen.
Wunsch nach einer Solokarriere
Da sich Cetera in Chicago künstlerisch weniger erfüllt fühlte, begann er über eine Solokarriere nachzudenken, um seinen einzigartigen Musikstil zu erkunden. Er wollte seine kreativen Grenzen über das hinaus erweitern, was er innerhalb der Band erreichen konnte, und die Kontrolle über seine eigene künstlerische Ausrichtung übernehmen. Dieser Wunsch, einen Soloweg einzuschlagen, veranlasste ihn noch mehr zu der Entscheidung, Chicago zu verlassen und seinen individuellen künstlerischen Ambitionen zu folgen.
Der Erfolg von Solo-Singles
Die Veröffentlichung von Ceteras Solo-Singles, insbesondere des Hits „Glory of Love“ aus dem Filmsoundtrack „The Karate Kid Part II“ im Jahr 1986, verstärkte die Spannung zwischen ihm und dem Rest der Band. Der enorme kommerzielle Erfolg seiner Solobemühungen machte deutlich, dass Cetera einen gangbaren Weg als Solokünstler vor sich hatte, und bestärkte ihn in seiner Entscheidung, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.