1. Begrüßung und Ankündigungen: Der Pfarrer oder Gottesdienstleiter heißt alle zum Gottesdienst willkommen und kündigt bevorstehende Veranstaltungen oder Aktivitäten an.
2. Aufruf zum Gottesdienst: Der Pastor oder Gottesdienstleiter leitet die Gemeinde bei einem Aufruf zum Gottesdienst, der das Singen einer Hymne oder das Vorlesen einer Bibelstelle umfassen kann.
3. Gebet: Der Pastor oder Gottesdienstleiter leitet die Gemeinde im Gebet und bittet Gott, im Gottesdienst anwesend zu sein und die Predigt und den Gottesdienst zu leiten.
4. Singen: Die Gemeinde singt eine Reihe von Hymnen oder zeitgenössischen Gottesdienstliedern, oft begleitet von einer Lobpreisband oder einem Chor.
5. Schriftlesung: Der Pfarrer oder Gottesdienstleiter liest eine Bibelstelle vor und gibt eine kurze Erklärung oder einen Kommentar zu der Stelle.
6. Predigt: Der Pfarrer hält eine Predigt auf der Grundlage der Bibellesung, die in der Regel 20 bis 30 Minuten dauert.
7. Angebot: Die Gemeinde ist eingeladen, der Kirche eine Spende zu überbringen, die zur Unterstützung der Dienste und der Öffentlichkeitsarbeit der Kirche verwendet wird.
8. Segen: Der Pastor oder Gottesdienstleiter schließt den Gottesdienst mit einem Segen ab, einem Gebet, in dem er Gott bittet, die Gemeinde zu segnen und sie durch die Woche zu führen.
Gottesdienste der Baptisten sind typischerweise gekennzeichnet durch:
* Einfachheit: Baptistengottesdienste sind im Allgemeinen einfach und unkompliziert, wobei der Schwerpunkt auf der Verkündigung der Bibel und dem Singen von Hymnen oder zeitgenössischen Gottesdienstliedern liegt.
* Gemeindebeteiligung: Baptistische Gottesdienste fördern die Teilnahme aller Mitglieder der Gemeinde, sei es durch Singen, Gebete oder Opfergaben.
* Spiritualität: Gottesdienste der Baptisten werden oft als „spirituell“ beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Gegenwart Gottes und der Erfahrung seiner Anbetung liegt.
* Gemeinschaft: Baptistische Gottesdienste bieten den Mitgliedern der Gemeinde die Möglichkeit, miteinander Gemeinschaft zu pflegen und Beziehungen innerhalb der Kirchengemeinschaft aufzubauen.