„Hey Jude“ ist ein ikonischer Beatles-Song mit einem markanten zusammengesetzten Takt, der als [zusammengesetzter Vierfachtakt] (6/8) oder (12/8) bekannt ist. Das Tempo des Liedes sorgt für ein entspanntes, schwingendes Gefühl und sein ausgeprägtes rhythmisches Muster sorgt für eine einprägsame Note.
Der Refrain von „Hey Jude“ ist eines der bekanntesten Beispiele für zusammengesetzte Metren in der Popmusik. Der Text „Hey Jude, don't make it bad“ fällt natürlich in den 6/8-Takt, mit einer starken Betonung auf dem ersten Schlag und einem sekundären Akzent auf dem vierten Schlag:
„
(1 2 3 4 5 6)
„Hey Jude, mach es nicht schlimm“
„
Der 6/8-Takt unterteilt jeden Takt in sechs gleiche Impulse. Diese rhythmische Struktur erzeugt ein fließendes und expansives Gefühl, das „Hey Jude“ seinen energischen und erhebenden Charakter verleiht.
Während der Refrain von „Hey Jude“ den zusammengesetzten Takt am deutlichsten zur Geltung bringt, enthalten die Verse auch den 6/8-Takt. Das Lied wechselt nahtlos zwischen zusammengesetzten und einfachen Takten (4/4), was es zu einer fesselnden und dynamischen Komposition macht.
Insgesamt ist „Hey Jude“ ein Paradebeispiel dafür, wie zusammengesetzte Metren effektiv in der Popmusik eingesetzt werden können. Sein starker melodischer Hook, gepaart mit dem einzigartigen Rhythmusmuster, macht es zu einem zeitlosen Klassiker, der weiterhin das Publikum auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht.