Forschungen auf dem Gebiet der Musikpsychologie legen nahe, dass bestimmte Musikmerkmale die Arbeitsleistung beeinflussen können:
1. Tempo :Das Hören von Musik mit einem schnellen Tempo (ca. 120–140 Schläge pro Minute) kann die Aufmerksamkeit steigern und das Energieniveau anregen, was es vorteilhafter für Aufgaben macht, die körperliche Aktivität oder schnelle Entscheidungen erfordern.
2. Rhythmus :Musik mit einem gleichmäßigen, gleichmäßigen Rhythmus kann dabei helfen, die Konzentration aufrechtzuerhalten und den Einzelnen bei der Ausführung sich wiederholender Aufgaben auf dem Laufenden zu halten.
3. Liedtexte :Musik ohne Texte oder mit nicht ablenkenden Texten kann als eine Form von „weißem Rauschen“ dienen, das äußere Ablenkungen minimiert und es Einzelpersonen ermöglicht, tiefer in ihre Arbeit einzutauchen.
4. Musikpräferenz :Der wichtigste Faktor bei der Bestimmung der Wirksamkeit von Musik zur Steigerung der Produktivität ist die persönliche Präferenz. Wenn eine Person die Musik genießt und sie als aufbauend und motivierend empfindet, wird sich dies wahrscheinlich positiv auf ihre Arbeitsleistung auswirken.
Es ist wichtig zu beachten, dass unterschiedliche Arten von Arbeiten unterschiedliche musikalische Reize erfordern können. Berufe, bei denen es um kreatives Denken und Problemlösung geht, können beispielsweise von ruhigerer Musik profitieren, die einen ungestörten Denkprozess ermöglicht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Hören von Lieblingsliedern zwar für einige die Arbeitseffizienz steigern kann, es jedoch eine individualistische Erfahrung ist und von verschiedenen Faktoren wie Musikvorlieben, der Art der Arbeit und persönlichen Arbeitsstrategien abhängt.