1. Tonhöhengenauigkeit: Der Interpret spielt oder singt die richtigen Tonhöhen, wie in der Partitur angegeben. Dazu gehört, die richtigen Noten zu spielen, falsche Noten zu vermeiden und die richtige Intonation und Intervalle beizubehalten.
2. Rhythmusgenauigkeit: Der Interpret hält sich an den vorgegebenen Rhythmus und das Tempo der Melodie, einschließlich der Dauer und Platzierung von Noten, Pausen und rhythmischen Mustern.
3. Phrasierung und Artikulation: Der Interpret interpretiert und führt die melodische Phrasierung, Artikulation und Dynamik aus, wie in der Notenschrift angegeben oder vom Komponisten beabsichtigt. Dazu gehören geeignete Phrasierung, Akzente, Staccato, Legato, Dynamik und andere Nuancen.
4. Ausdruck: Der Interpret vermittelt den emotionalen Kontext und Ausdruck, der der Melodie innewohnt, durch den angemessenen Einsatz von Dynamik, Vibrato, Phrasierung und anderen Musiktechniken.
Melodische Genauigkeit ist ein wichtiger Aspekt der musikalischen Darbietung und trägt zur Gesamtqualität, Ausdruckskraft und Interpretation eines Musikstücks bei. Es erfordert von Musikern ein solides Verständnis der Musiktheorie, des Rhythmus und der Phrasierung sowie die Fähigkeit, technische Passagen präzise auszuführen.