1. Verstehen Sie die String-Darstellung:
Jede horizontale Linie stellt eine Saite Ihrer Gitarre dar, von oben nach unten:
E (oberste Saite)
B
G
D
A
E (untere Saite)
2. Zahlen:
Die Zahlen auf der Registerkarte geben an, welchen Bund Sie auf der jeweiligen Saite drücken sollten.
Wenn Sie beispielsweise „3“ auf der E-Saite sehen, bedeutet das, dass Sie den dritten Bund der E-Saite drücken.
Ein „x“ stellt eine Saite dar, die offen (ohne Fretting) gespielt werden sollte.
Eine Zahl „0“ kann auch auf eine offene Zeichenfolge hinweisen.
3. Vertikale Ausrichtung:
Die vertikale Ausrichtung der Zahlen auf verschiedenen Saiten zeigt an, welche Noten gleichzeitig gespielt werden sollten.
Wenn Sie beispielsweise die Zahlen „2“ sowohl auf der E- als auch auf der A-Saite sehen, würden Sie den zweiten Bund auf beiden Saiten gleichzeitig zupfen.
4. Zahlen über Zeilen:
Zahlen über einer horizontalen Linie zeigen Hammer-Ons oder Pull-Offs an.
Beispielsweise zeigt ein „3h4“ auf der A-Saite an, dass Sie vom 3. bis zum 4. Bund hämmern sollten.
Ein „Pull-off“, z. B. ein „4p2“ auf der G-Saite, zeigt an, dass Sie vom 4. zum 2. Bund abziehen sollten.
5. Zahlen in Klammern:
Die Zahlen in Klammern geben Noten an, die entweder durch Fingerpicking oder leichtes Picking mit der Zupfhand gespielt werden können.
„(3)“ auf der E-Saite bedeutet beispielsweise, dass Sie den 3. Bund mit Ihrer Zupfhand spielen, während Sie die anderen Saiten mit den Fingern zupfen.
6. Symbole „-“ und „&“:
„-“ gibt ein Gleiten entlang einer Zeichenfolge an. „3-5“ bedeutet beispielsweise, dass Sie auf derselben Saite vom dritten zum fünften Bund nach oben gleiten.
„&“ bezeichnet eine Saitenbiegung, bei der Sie die Saite horizontal ziehen, um die Tonhöhe zu erhöhen.
7. Zeitpunkt:
Obwohl die Tabulatur kein exaktes rhythmisches Timing vorschreibt, schreiben Musiker rhythmische Nuancen, wie „-“ für Staccato und „^“ für akzentuierte Noten, oder sie richten Zahlen möglicherweise an Schlagunterteilungen aus, um rhythmische Muster anzuzeigen.
Denken Sie daran, dass es sich bei der Gitarrentabulatur normalerweise nur um eine Stimme der Musik handelt und keine Informationen zu Schlagmustern oder den anderen Saiten enthält, die Sie möglicherweise gleichzeitig spielen. Für Gitarristen ist es üblich, Tabulatur mit Standardnotation zu vermischen, um ein vollständigeres Bild der Musik zu erhalten, die sie spielen.