Adagio wird typischerweise verwendet, um ein Tempo zu bezeichnen, das sowohl ruhig als auch anmutig ist und oft in der klassischen und romantischen Musik verwendet wird, um ein Gefühl von Gelassenheit, Nachdenklichkeit oder Melancholie hervorzurufen. Zu den berühmten Stücken, die das Adagio-Tempo verwenden, gehören:
- Adagio aus Beethovens „Mondscheinsonate“
- Adagio aus Albinonis „Adagio in g-Moll“
- Adagio aus Mozarts „Klavierkonzert Nr. 21“
- Adagio aus Bachs „Orchestersuite Nr. 3“
- Adagio aus Mendelssohns „Symphonie Nr. 4“
Der Begriff Adagio kann auch im übertragenen Sinne verwendet werden, um etwas zu beschreiben, das langsam, anmutig oder gemächlich ist. Beispielsweise könnte jemand einen Spaziergang im Park als „Adagio“ bezeichnen oder das Verhalten einer Person als „Adagio“ bezeichnen.
Adagio ist ein wunderschönes und ausdrucksstarkes Tempo, mit dem sich vielfältige musikalische Effekte erzeugen lassen, von ruhig und friedlich bis hin zu leidenschaftlich und intensiv.