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Was haben alle unvollkommenen Kadenzen gemeinsam?

Eine unvollkommene Kadenz ist in der Musiktheorie durch die folgenden zwei Eigenschaften gekennzeichnet:

1. Der Schlussakkord ist ein Tonika-Akkord – ein Akkord, der auf der Tonika oder ersten Tonleiterstufe einer Dur- oder Moll-Tonleiter aufgebaut ist.

2. Der vorletzte Akkord (der Akkord unmittelbar vor dem Schlussakkord) ist ein nichttonischer Akkord, oft der Dominantsakkord (der auf der fünften Tonleiterstufe aufgebaute Akkord) oder der Subdominantsakkord (der auf der vierten Tonleiterstufe aufgebaute Akkord).

Allen unvollkommenen Kadenzen ist daher gemeinsam, dass sie mit einem Tonika-Akkord enden, ihnen jedoch ein anderer Akkord vorausgeht, typischerweise der Dominante oder Subdominante.

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