- Royal College of Music:
Im Jahr 1883 gründete das Royal College of Music in London eine eigene Einrichtung für Frauen, das Royal College of Music for Ladies. Es fusionierte 1894 mit der Hauptinstitution.
- New England Conservatory of Music:
Im Jahr 1885 gründete das New England Conservatory of Music in Boston, Massachusetts, die Women's Orchestral School, die später im Jahr 1893 mit dem Hauptkonservatorium fusionierte.
- Moskauer Konservatorium:
Im Jahr 1895 richtete das Moskauer Konservatorium in Russland eine Abteilung für Frauen ein, die es ihnen ermöglichte, gemeinsam mit männlichen Studenten zu studieren und aufzutreten.
- Guildhall School of Music:
Im Jahr 1900 richtete die Guildhall School of Music in London eine Frauenabteilung ein, die später vollständig in die Hauptinstitution integriert wurde.
- Cincinnati Conservatory of Music:
Im Jahr 1902 gründete das Cincinnati Conservatory of Music in Ohio das Cincinnati Woman's Conservatory of Music, das 1923 mit dem Hauptkonservatorium fusionierte.
- Peabody Konservatorium für Musik:
Im Jahr 1903 gründete das Peabody Institute in Baltimore, Maryland, das Peabody Conservatory of Music for Women, das 1931 mit der Hauptinstitution fusionierte.
- Eastman School of Music:
Im Jahr 1921 nahm die Eastman School of Music der University of Rochester in New York Frauen als Vollzeitstudenten auf.
- Curtis Institute of Music:
Das 1924 in Philadelphia, Pennsylvania, gegründete Curtis Institute of Music nahm sowohl männliche als auch weibliche Studenten auf.
Diese Musikkonservatorien spielten eine entscheidende Rolle dabei, Frauen Möglichkeiten für eine musikalische Ausbildung und Karriere zu bieten, und das in einer Zeit, in der Frauen in der Musikwelt mit begrenzten Bildungschancen und gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert waren.