In manchen Fällen zahlten Plattenfirmen den Künstlern lediglich ein Pauschalhonorar für ihre Arbeit, ohne dass die Künstler weitere Zahlungen erhielten. In anderen Fällen schickten Plattenfirmen Lizenzgebühren an die Manager oder Agenten der Künstler, die dann einen Teil des Geldes einnahmen, bevor sie den Rest an die Künstler weitergaben. Diese Praxis führte oft dazu, dass Künstler um ihren gerechten Anteil am Gewinn aus ihren Aufnahmen betrogen wurden.
Der Mangel an Lizenzgebühren an frühe Blueskünstler war ein wesentlicher Faktor für die Armut, mit der viele dieser Künstler konfrontiert waren. Obwohl ihre Musik oft sehr beliebt war, lebten viele Blueskünstler in Armut und starben, ohne jemals den finanziellen Lohn ihrer Arbeit zu sehen.