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Warum war es für Plattenfirmen schwierig, frühen Blueskünstlern Lizenzgebühren zu zahlen?

Für Plattenfirmen war es schwierig, Lizenzgebühren an frühe Blueskünstler zu überweisen, da viele dieser Künstler Analphabeten waren und kein Bankkonto hatten. Darüber hinaus war die Tonträgerindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch nicht so gut etabliert wie heute, und es gab keine Standardverfahren für die Zahlung von Lizenzgebühren an Künstler. Infolgedessen wurden viele Blueskünstler nie für ihre Aufnahmen bezahlt oder erhielten nur einen kleinen Bruchteil des ihnen zustehenden Betrags.

In manchen Fällen zahlten Plattenfirmen den Künstlern lediglich ein Pauschalhonorar für ihre Arbeit, ohne dass die Künstler weitere Zahlungen erhielten. In anderen Fällen schickten Plattenfirmen Lizenzgebühren an die Manager oder Agenten der Künstler, die dann einen Teil des Geldes einnahmen, bevor sie den Rest an die Künstler weitergaben. Diese Praxis führte oft dazu, dass Künstler um ihren gerechten Anteil am Gewinn aus ihren Aufnahmen betrogen wurden.

Der Mangel an Lizenzgebühren an frühe Blueskünstler war ein wesentlicher Faktor für die Armut, mit der viele dieser Künstler konfrontiert waren. Obwohl ihre Musik oft sehr beliebt war, lebten viele Blueskünstler in Armut und starben, ohne jemals den finanziellen Lohn ihrer Arbeit zu sehen.

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