Kontroverse um „Beatles-Beleidigung“ :
Es gab Gerüchte, dass einer der Beatles (am häufigsten John Lennon zugeschrieben) die First Lady der Philippinen, Imelda Marcos, in einer beiläufigen Bemerkung kritisiert hatte. Das genaue Zitat ist umstritten, aber es enthielt Berichten zufolge einen Vergleich zwischen der Popularität der Beatles und dem Christentum und sagte angeblich, sie seien „populärer als Jesus Christus“.
Erklärung der Beatles :
Im Anschluss an die Gerüchte gaben die Beatles eine öffentliche Erklärung ab, in der sie jede Absicht bestritten, die Religion oder die First Lady zu missachten. Sie stellten klar, dass sie lediglich zum Ausdruck bringen wollten, wie weithin die Musik der Beatles weltweit akzeptiert und angenommen wurde.
Demonstrationen und Boykott :
Trotz der Aussage der Beatles veranstalteten mehrere religiöse Gruppen und Organisationen Demonstrationen und Proteste gegen die Band. Sie riefen zum Boykott der Konzerte der Beatles auf den Philippinen auf und warfen ihnen Respektlosigkeit gegenüber religiösen und kulturellen Überzeugungen vor.
Abgesagte Konzerte :
Angesichts der wachsenden Kontroversen und Sicherheitsbedenken wurden die drei geplanten Konzerte der Beatles in Manila abgesagt. Die Band verließ das Land überstürzt, um potenzieller Gewalt und der prekären Lage zu entgehen.
Die Folgen :
Der Besuch der Beatles auf den Philippinen wurde zu einer chaotischen Angelegenheit und hinterließ bei den Bandmitgliedern einen bitteren Beigeschmack. Dies beeinträchtigte ihre Tourpläne und führte zur Absage weiterer Konzerte in Asien. Der Vorfall verdeutlichte auch die kulturellen und politischen Sensibilitäten, denen Musiker und Künstler bei Besuchen in verschiedenen Ländern ausgesetzt sein können.
Es ist wichtig zu beachten, dass die historischen Informationen je nach Quelle unterschiedlich sind. Diese Übersicht bietet jedoch einen allgemeinen Überblick über die Ereignisse während des Besuchs der Beatles auf den Philippinen im Jahr 1966.